Schwabinggrad Ballett

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Das Schwabinggrad Ballett ist ein Hamburger Agitprop-Kollektiv aus dem Umfeld des Buttclubs, das sich im weiten Feld von politischer Aktion, Aktionskunst, Performance, Tanz und Musik bewegt. Neben dem Musik-Projekt nimmt das Schwabinggrad Ballett auch auf Demos, Grenzcamps, Anti-Olympia-Veranstaltungen und anderen politischen Aktionsformen Teil.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde das Schwabinggrad Ballett im Jahr 2000 beim NoBorder-Camp. Anfangs nur als Gruppe für subversive Polit-Aktionen auf Demonstrationen, Wirtschaftsgipfeln, Grenzcamps u.ä. gedacht, hat sich ein Teil der Gruppe dazu entschlossen eine gemeinsame Platte zu bilden, die auf dem Berliner Staubgold-Label veröffentlicht wurde.

In der aktuellen Besetzung wirken Performer, Künstler und Aktivisten wie Petra Barz, Elmar Günther, Ted Gaier (Goldene Zitronen), Charalambos Ganotis, Frank John, Silvy Kretzschmar, Peter Ott, Tina Petersen, Christoph Schäfer, Christine Schulz und Christoph Twickel mit. Bisherige Mitglieder waren unter anderem Bernadette La Hengst und Knarf Rellöm.

Name[Bearbeiten]

Der Name „Schwabinggrad Ballett“ setzt sich laut Aussage der Künstlergruppe aus dem Namen des Münchner Stadtviertels Schwabing, in dem es die ersten bohemistischen Straßenmusiker-Krawalle der Bundesrepublik gegeben habe, und dem Namen der Stadt Stalingrad, Ort der größten Niederlage Nazideutschlands im Zweiten Weltkrieg, zusammen.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Schwabinggrad Ballett (Staubgold, 2005)

Weblinks[Bearbeiten]