Schwimmbadreaktor

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Der Pulstar-Reaktor in den USA

Ein Schwimmbadreaktor (auch Swimmingpool-Reaktor oder Wasserbeckenreaktor) ist ein Forschungsreaktor, dessen Reaktorkern sich in einem mehrere Meter tiefen, nach oben offenen Wasserbecken befindet. Dadurch sind Eingriffe und Experimente für Forschungszwecke und Ausbildung leicht möglich. Auch können Materialproben, z. B. zur Gewinnung von Radionukliden für medizinische Zwecke, bestrahlt werden.

Das Wasser dient als Moderator und zur Kühlung. Die dicke Wasserschicht über dem Reaktorkern genügt bei abgeschaltetem Reaktor auch als Abschirmung gegen die Strahlung.

In Deutschland werden mehrere Schwimmbadreaktoren betrieben. Der bekannteste war der Forschungsreaktor München FRM I, wegen der äußeren Form seines Gebäudes "Atomei" genannt. Er wurde am 28. Juli 2000 um 10:30 Uhr endgültig abgeschaltet, damit sein Nachfolger FRM II in Betrieb gehen konnte. Dieser ist mit einer Nennleistung von 20 MW der größte Forschungsreaktor in Deutschland.

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