Silberchromat
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||||
| Name | Silberchromat | |||||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
Silber(I)-chromat |
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| Summenformel | Ag2CrO4 | |||||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 7784-01-2 | |||||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
schwarzer Feststoff[1] |
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 331,73 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte |
5,63 g·cm−3[1] |
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| Löslichkeit |
unlöslich in Wasser[1] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||||||||
Silberchromat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Chromate.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Gewinnung und Darstellung
Silberchromat kann durch Reaktion von Silbernitrat (AgNO3) und Kaliumchromat (K2CrO4) hergestellt werden. Beim Auftropfen von Silbernitratlösung auf ein chromathaltiges Gel entstehen periodische Ringe aus Silberchromat um die Auftropfstelle, welche nach ihrem Entdecker Raphael Eduard Liesegang als Liesegangsche Ringe bezeichnet werden.[4]
[Bearbeiten] Eigenschaften
Silberchromat besitzt eine orthorhombische Kristallstruktur mit der Raumgruppe Pnma und den Gitterparametern a=10,06 Å, b=7,03 Å und c=5,54 Å.[5]
1798 entdeckte Louis-Nicolas Vauquelin die Lichtempfindlichkeit von Siberchromat.[6]
[Bearbeiten] Verwendung
Silberchromat dient dank seiner charakteristischen rotbraunen Farbe als Reagenz bei Nachweisreaktionen. Es wird vor allem in der quantitativen Bestimmung von Chlorid durch Titration nach Mohr eingesetzt.[7]
Die Erzeugung Liesegangscher Ringe ist ein Beispiel für die Erzeugung periodischer Strukturen durch chemische Reaktion und wird dementsprechend als Demonstrationsversuch durchgeführt.
[Bearbeiten] Siehe auch
- Silberdichromat Ag2Cr2O7
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b c Datenblatt bei FisherSci
- ↑ a b Datenblatt Silver chromate bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 23. April 2011.
- ↑ Nicht explizit in RL 67/548/EWG, Anh. I gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff „Chrom(VI)verbindungen“; Eintrag in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 31. März 2009 (JavaScript erforderlich)
- ↑ Oszillierende und periodische Reaktionen bei seilnacht.com
- ↑ Marvin L. Hackert, Robert A. Jacobson: The Crystal Structure of Silver Chromate. In: Journal of Solid State Chemistry, 1971, 3, 364-368, doi:10.1016/0022-4596(71)90072-7.
- ↑ Geschichte der Fotografie (englisch)
- ↑ Jander, Blasius: Einführung in das anorganisch-chemische Praktikum. 14. Auflage. S. Hirzel Verlag, Stuttgart, Leipzig 1995, ISBN 3-7776-0672-3