Simon Hollósy

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Selbstporträt (1916)

Simon Hollósy (* 2. Februar 1857 in Máramarossziget; † 8. Mai 1918 in Técső) war ein ungarischer Maler. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter seines Landes des Naturalismus und Realismus des 19. Jahrhunderts.

Hollósy wurde als Sohn einer aus Armenien stammenden Familie geboren. Er begann zunächst in Budapest Malerei zu studieren und kam dann nach München, um seine Ausbildung an der Akademie der bildenden Künste fortzusetzen. 1886 gründete er in der bayerischen Hauptstadt eine private Malschule. Zu seinen Schülern zählten unter anderem Alexandra Povòrina, Walter Queck und Karòly Kiss. An der Wende zum 20. Jahrhundert war er Mitbegründer der Künstlerkolonie in Nagybánya; dort unterrichtete er unter anderem Moissey Kogan und Richard Gerstl (1900–1901).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Simon Hollósy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien