Sinope (Mythologie)

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Sinope (griechisch: Σινώπη) war in der griechischen Mythologie die Tochter des Asopos und der Metope und eine Nymphe von außerordentlicher Schönheit.

Der Göttervater Zeus verliebte sich in sie und jagte die scheue Sinope durch die halbe Welt, denn diese war leichtfüßig und so schnell wie der Gott selbst. Doch auch ihr gingen bald die Kräfte aus, und Zeus holte sie ein. Blind vor Liebe versprach er, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Da sagte Sinope, ihr größter Wunsch sei es, für immer Jungfrau zu bleiben. Und so geschah es, denn der wütende Zeus konnte sein Versprechen nicht zurücknehmen.

An der Stelle wo Zeus die Nymphe einholte, wurde eine Stadt gegründet, welche den Namen Sinope trug. Heute hat diese Stadt den Namen Sinop.

Literatur[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

Apollonios von Rhodos, Das Argonautenepos. Herausgegeben, übersetzt und erläutert von Reinhold Glei und Stephanie Natzel-Glei. Band 1: Erstes und zweites Buch (2. Auflage; Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2007) 126-127 [Buch 2, Zeilen 946-951]; Dionysios von Alexandria, Das Lied von der Welt. Zweisprachige Ausgabe von Kai Brodersen (Hildesheim u.a.: Olms, 1994) 92–93 [Zeilen 775-779].