Skepticism

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Skepticism
Skepticism logo.jpg
Allgemeine Informationen
Herkunft Riihimäki, Finnland
Genre(s) Funeral Doom
Gründung 1991
Website http://www.skepticism.fi
Aktuelle Besetzung
Lasse Pelkonen
Jani Kekarainen
Eero Pöyry
Matti Tilaeus
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Tobias Kellgren

Skepticism ist eine finnische Funeral-Doom-Band aus Riihimäki, die im Jahr 1991 gegründet wurde.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im Jahr 1991 gegründet. Danach folgten die ersten lokalen Auftritte, sowie die erste Veröffentlichung in Form einer Single. Nach der Veröffentlichung des Tonträgers verließ der ursprüngliche Bassist die Band wieder.[1] Anfang 1993 veränderte sich die Besetzung der Band weiter, sodass die Gruppe aus einem Schlagzeuger, einem Gitarristen, einem Organisten bzw. Keyboarder und einem Sänger bestand. Die Gruppe hatte bei ihrer Gründung noch zwei Gitarristen, einen Bassisten und keinen Keyboarder bzw. Organisten.[1] Die neue Besetzung veränderte sich in den folgenden Jahren nicht mehr.[2] Im selben Jahr erschien das Demo Aeother Kaear. Daraufhin erreichte die Band einen Vertrag bei Red Stream, worüber im Jahr 1995 das Debütalbum Stormcrowfleet erschien. Auf dem Album war ein Session-Bassist zu hören, der sonst bei der Band Lihtede tätig war.[1] In den folgenden Jahren schlossen sich die EP Ethere und das Album Lead and Aether an. Nach der Veröffentlichung der EP Aes im Jahr 1998 wurde es still um die Band, ehe sie sich im Jahr 2002 mit der EP The Process of Farmakon zurückmeldete. Der Tonträger enthielt zwei neu arrangierte und neu aufgenommene Lieder des noch nicht veröffentlichten Albums Farmakon. Das Album erschien nach einiger Verzögerung -die Veröffentlichung war schon für den Herbst 2002[1] geplant- im Sommer 2003. Während der Vorbereitungen zu den beiden Veröffentlichungen, hatte die Band im Januar 2001 in Turku ihren ersten Auftritt seit acht Jahren abgehalten. Dies war zudem der erste Live-Auftritt mit der seit 1993 veränderten Besetzung. Danach folgten weitere vereinzelte Auftritte, sowie eine Tour im Jahr 2003. Auch im Jahr 2004 hielt die Band ein paar Auftritte in Finnland ab. Danach wurde es erneut still um die Band, ehe sie 2008 das Album Alloy veröffentlichte. Der Veröffentlichung folgte eine Europatournee zusammen mit Pantheist und Ophis.[3] Von 2009 bis 2014 arbeitete die Band an neuem Material, das Ende 2014/Anfang 2015 in Form eines neuen Albums erscheinen soll.[4]

Stil[Bearbeiten]

Laut Bandbiografie auf skepticism.fi wird die Gruppe oft als Pioniere des Funeral Doom beschrieben.[4] Dies bestätigte Christian Hector vom Metal Hammer, indem er schrieb, dass Skepticism und Thergothon die ersten richtigen Funeral-Doom-Alben veröffentlicht hatten. Er beschrieb das Genre, für das die Band stehe folgendermaßen: „Es geht mehr um Atmosphäre als um festgelegte Stilmittel. Es gilt, die Ästhetik des Scheidens, des Verfalls und letztlich des Todes in allen Facetten in Töne zu fassen: "Langsamst", melancholisch, finster, totenblass, monoton und gleichzeitig urkräftig setzen die Künstler ihre Totenmärsche in Szene“. Die Band habe das erste reine Funeral-Doom-Album Stormcrowfleet und habe zuvor durch das Demo Aeothe Kaear den Begriff „Funeral Doom“ mit geprägt. Stormcrowfleet erinnere mit Keyboards in Moll und „einem Gänsemarsch-Rhythmus […] [in den] überlangen Lieder tatsächlich an einen langsam dahinziehenden Trauerzug“. Zudem seien die Growls extrem tief. Das Album sei eine Blaupause für spätere Bands wie Shape of Despair, Pantheist und Worship gewesen.[5] Martin Popoff beschrieb in seinem Buch The Collector's Guide of Heavy Metal Volume 3: The Nineties die Musik auf Aes als Ambient-Doom und so obskur, dass sie mit den Werken von Neurosis vergleichbar sei. Die E-Gitarren und der Gesang klängen monoton. Das Schlagzeug klinge hingegeben sehr dominant, wobei die Becken langsam dahinschleichen würden. Er empfahl die EP zudem Fans von Agalloch.[6]

Diskografie[Bearbeiten]

  • Towards My End (Single, 1991, Eigenveröffentlichung)
  • Aeothe Kaear (Demo, 1993, Eigenveröffentlichung)
  • Stormcrowfleet (Album, 1995, Red Stream)
  • Ethere (EP, 1997, Red Stram)
  • Lead and Aether (Album, 1998, Red Stream)
  • Aes (EP, 1998, Red Stream)
  • The Process of Farmakon (EP, 2002, Red Stream)
  • Farmakon (Album, 2003, Red Stream)
  • Alloy (Album, 2008, Red Stream)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Heiko: Interview with Skepticism. doom-metal.com, abgerufen am 27. August 2014.
  2. Bio. Myspace, archiviert vom Original am 8. September 2011, abgerufen am 27. August 2014.
  3. Biography. musicmight.com, abgerufen am 27. August 2014.
  4. a b Biography. skepticism.fi, abgerufen am 27. August 2014.
  5.  Christian Hector: Begräbnis in E-Moll. In: Metal Hammer. September 2008, S. 104 f..
  6.  Martin Popoff: The Collector's Guide of Heavy Metal Volume 3: The Nineties. Collectors Guide Ltd, Burlington, Ontario, Kanada 2007, ISBN 9781-894959-62-9, S. 401.