Smegma
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Smegma (gr. σμήγμα smégma „Seife“) stellt eine weiße bis hellgelbe Substanz dar, die aus Drüsensekret der Talgdrüsen der Haut, abgestorbenen Hautzellen sowie Urin- und Spermarückständen besteht.
Beim Mann bildet sich Smegma praeputii zwischen Vorhaut und Eichel des Penis. Bei der Frau bildet sich Smegma clitoridis in den Hautfalten zwischen äußeren und inneren Schamlippen sowie Klitoris.
Mit bloßem Auge sichtbare Ansammlungen von Smegma können sich nur bei mangelhafter Intimhygiene bilden. Durch bakterielle Besiedlung des Smegmas kommt es zudem häufig zu unangenehmer Geruchsbildung. Lässt sich aufgrund einer Phimose (Vorhautverengung) die Vorhaut nicht zurückstreifen, ist die Reinigung erschwert. Dadurch wird eine bakterielle Zersetzung des Smegmas möglich, was zur Bildung hautreizender Abbauprodukte führen kann und die Neigung zu Entzündungen erhöht oder zu chronischen Entzündungszuständen führt. Das Peniskarzinom (Tumorerkrankung) findet sich daher häufiger bei Männern mit jahrelang ungenügender Hygiene. Von einigen Ärzten wird deshalb die Beschneidung aus hygienischen Gründen empfohlen.[1] Dies sollte jedoch nicht zu der Annahme verleiten, dass die Zirkumzision (Beschneidung) eine gründliche Genitalhygiene ersetzen könne.
Einzelnachweise
- ↑ Edgar J Schoen: Benefits of newborn circumcision: is Europe ignoring medical evidence?, Arch Dis Child 1997; 77: S. 258-260.
Weblinks
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Commons: Smegma – Bilder, Videos und Audiodateien
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