Sonderfahndungsbuch Polen

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Sonderfahndungsbuch Polen (1939)

Das Sonderfahndungsbuch Polen wurde ab Mai 1939 vom Amt II des Sicherheitsdienstes des Reichsführers-SS (SD)[1] zusammen mit Mitgliedern der deutschen Minderheit in Polen verfasst; es enthielt etwa 61.000 Namen. Die im Buch angeführten Personen sollten nach der Besetzung Polens entweder verhaftet oder erschossen werden.[2]

Mit der Durchführung des sogenannten Unternehmens Tannenberg zur Vernichtung der polnischen Inteligencja wurden die von Reinhard Heydrich aufgestellten Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD beauftragt. Heydrich erweiterte den Aufgabenbereich der Einsatzgruppen auf alle Personen, die gemäß der NS-Ideologie feindlich waren.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fritz Arlt: Polen- Ukrainer-Judenpolitik im Generalgouvernement für die besetzten polnischen Gebiete 1939 bis 1940 in Oberschlesien 1941 bis 1943 und im Freiheitskampf der unterdrückten Ostvölker, Wissenschaftlicher Buchdienst Taege, Lindhorst 1995. Der Verlag trat laut DNB nur einmal auf; sein Inhaber Herbert Taege ist als rechtsradikaler, geschichtsrevisionistischer Publizist hervorgetreten, im Munin-Verlag, Leopold Stocker Verlag und im Askania-Verlag, dieser ebenfalls im Ort Lindhorst bei Stadthagen
  2. Wacław Długoborski: Zweiter Weltkrieg und sozialer Wandel, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1981, S. 309