Sophie Eleonore von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern
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Sophie Eleonore von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern (* 5. März 1674 in Osterholz; † 14. Januar 1711 in Gandersheim) war eine welfische Prinzessin und Kanonissin im Stift Gandersheim.
Sie wurde als älteste Tochter Ferdinand Albrechts I. von Braunschweig-Bevern und der Christine von Hessen-Eschwege geboren. Im Jahre 1694 wurde sie als Kanonissin im Stift Gandersheim eingeführt - wahrscheinlich ist, dass sie ihrer Cousine Henriette Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel als Äbtissin nachfolgen sollte. Sie starb jedoch bereits 1711 an den Pocken.
[Bearbeiten] Werke
Sophie Eleonore dichtete Kirchenlieder, die in zwei Sammlungen veröffentlicht wurden (1696 und 1713). Erhalten haben sich ihre Tagebücher aus den Jahren 1701 bis 1705.
[Bearbeiten] Literatur
- C. Römer, Braunschweig-Bevern, Ein Fürstenhaus als europäische Dynastie 1667 – 1884, S. 70-71, Braunschweig, 1997.
- Kurt Kronenberg, Eine Schwester der Roswitha. Das Leben der Kanonisse Sophie Eleonore (1647-1711), in: Gandersheimer Chronikblätter Jg. 2 Nr. 11/12 (1971), S. 50-61; Jg. 3 Nr. 1 (1972), S. 6-7.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sophie Eleonore von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern |
| KURZBESCHREIBUNG | Kanonissin von Gandersheim |
| GEBURTSDATUM | 5. März 1674 |
| GEBURTSORT | Osterholz |
| STERBEDATUM | 14. Januar 1711 |
| STERBEORT | Gandersheim |