Spenrath
| Spenrath
Gemeinde Jüchen
|
|
|---|---|
| Koordinaten: | 51° 6′ N, 6° 28′ O51.1080555555566.4694444444444Koordinaten: 51° 6′ 29″ N, 6° 28′ 10″ O |
| Einwohner: | 3 (30. Juni 2010) |
| Postleitzahl: | 41363 |
| Vorwahl: | 02165 |
Spenrath ist ein Ortsteil der Gemeinde Jüchen in Nordrhein-Westfalen. Das ursprüngliche Dorf Alt-Spenrath muss dem Tagebau Garzweiler von RWE Power weichen. Hier leben Ende Juni 2010 immerhin noch drei Einwohner. [1] Die meisten Bewohner siedelten in den Ort Neu-Spenrath um.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
An das bereits fast vollständig devastierte Alt-Spenrath grenzte im Norden der Ort Alt-Otzenrath, im Süden das Dorf Pesch, im Südwesten der Ort Immerath, sowie im Nordwesten der Ort Borschemich. Alle Nachbarorte von Alt-Spenrath befinden sich ebenfalls im zukünftigen Abbaugebiet des Tagebau Garzweiler und werden somit alle ebenfalls umgesiedelt und abgerissen.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Dorf wurde 1398 erstmals als "Spenrode" erwähnt. 1650 lebten hier 10 Familien. Im 19. Jahrhundert entstand ein großer Gutshof an der Baumstraße. 1836 wurde am Wegstern zwischen Spenrath und Pesch eine Windmühle errichtet. 1893 erhielt sie einen Dampfantrieb und später einen Elektromotor. 1926 brach die Mühle zusammen. [2]
Die Abbruch-Arbeiten im Dorf haben im Juni 2007 begonnen. Zunächst wurden die Häuser in der Baumstrasse, dem westlichen Teils Spenraths, abgerissen. Der Ort war zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig umgesiedelt, nur der Gutshof am westlichen Ende Spenraths ist heute noch bewohnt. Dieser wurde im Sommer 2007 auch noch landwirtschaftlich genutzt. Die meisten Bewohner Spenraths sind nach Neu-Spenrath gezogen. An den meisten Häusern sind die Türen und Fenster mit Brettern verschlossen. Bäume und Grünpflanzen sind in den meisten Gärten bereits gerodet. Ende 2011 ist der Ort größtenteils abgerissen, nur noch Gut Spenrath ist erhalten.
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung
Einwohnerzahlen bis 1970[3]
| Jahr | 1722 | 1799 | 1832 | 1871 | 1895 | 1905 | 1950 | 1970 | 1980 | 1990 | 1999 | 2007 | 2008 | 2010 |
| Ew | 68 | 136 | 187 | 204 | 263 | 266 | 254 | 196 | 168 | 170 | 189 | 7 | 5 | 3 |
[Bearbeiten] Fotogalerie
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Literatur
- Karl L. Mackes: Erkelenzer Börde und Niersquellgebiet. In: Schriftenreihe der Stadt Erkelenz. Nr.6, Mönchengladbach 1985
- Peter Staatz: Die Geschichte von Otzenrath und Spenrath. Von den Anfängen bis zur Umsiedlung. Jüchen 2008 (Geschichte der Gemeinde Jüchen 8).
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ http://www.juechen.de/info/unser-juechen/zahlen-daten-fakten/index.html
- ↑ Peter Saatz: Geschichte von Otzenrath und Spenrath. Jüchen 2008. S. 23
- ↑ Einwohnerzahlen nach Mackes a.a.O. S. 183 u. Peter Saatz: Die Geschichte von otzenrath und Spenrath. S.112
Aldenhoven | Bedburdyck | Damm | Dürselen | Garzweiler | Gierath | Gubberath | Hackhausen Herberath | Hochneukirch | Neu-Holz mit Alt-Holz | Hoppers | Jüchen | Kamphausen | Kelzenberg | Mürmeln | Neu-Holz | Neu-Otzenrath | Neu-Spenrath | Neuenhoven | Otzenrath | Priesterath | Rath Schaan | Schlich | Spenrath | Stessen | Stolzenberg | Waat | Wallrath | Wey