Stabilisierungsfonds

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Der Stabilisierungsfonds (russisch стабилизационный фонд Российской Федерации) ist ein Sondervermögen (Staatsfonds) der Regierung der Russischen Föderation.

Der Fonds wurde im Jahr 2004 für den Fall sinkender Staatseinnahmen aufgrund sinkender Weltmarktpreise für Erdöl geschaffen, basierend auf den Erfahrungen der Rubelkrise des Jahres 1998.

Im Jahr 2008 wurde der Fonds in einen Reservefonds und in einen Wohlstandsfonds aufgeteilt. Mit dem Reservefonds werden Staatsausgaben finanziert, wenn der Ölpreis unter eine bestimmte Marke sinkt. Wenn nach der jährlichen Äufnung des Reservefonds weitere überschüssige Mittel vorhanden sind, werden diese dem Wohlstandsfonds zugewiesen, mit welchem die nationalen Wohlstandsprojekte finanziert werden.

Der Fonds ist vorwiegend im Ausland investiert. Er wird vom russischen Finanzministerium unterhalten, welches gewisse Aufgaben der Vermögensverwaltung an die russische Zentralbank delegiert.

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