Starday
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| Starday Records | |
|---|---|
Logo des Labels |
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| Aktive Jahre | 1952 bis 1978 |
| Gründer | Harold W. Dailey, Jack Starnes |
| Sitz | Houston, Texas - später Madison, Tennessee |
| Sublabel | Dixie Records, Nashville Records |
| Genre(s) | Country, Bluegrass, Rockabilly |
Starday war ein US-amerikanisches Musiklabel, in dem in den 1950er und 1960er Jahren überwiegend Country- und Bluegrass-Musik veröffentlicht wurde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Gründung
Das Label wurde 1952 vom Schallplattenverkäufer Pappy Daily (Harald W. Daily) und vom Nachtclubbesitzer Jack Starnes in Beaumont, Texas gegründet. Der Name setzte sich aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Besitzer zusammen: Starness und Daily. Die erste Veröffentlichung stellte Mary Jo Chelette mit Gee It's Tough To Be Thirteen / Cat Fishing (Starday 101) und noch im selben Jahr konnte das Label mit Arlie Duffs Single You All Come (Starday 104) den ersten nationalen Hit verbuchen, da der Song in die Top-10 der Country-Charts einstieg.
In den ersten Jahren fanden die Aufnahmesessions in Pappy Dailys Wohnzimmer statt. Produziert wurde zunächst hauptsächlich für den lokalen Markt. Als Künstler wurden überwiegend Nachwuchsmusiker unter Vertrag genommen, die zuvor bei Auftritten in Starnes Club überzeugt hatten oder auf Talentwettbewerben des Houston Hometown Jamborees, einer Show auf KNUZ, aufgetreten waren. Auf diese Weise wurde 1954 der zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannte George Jones für das Label gewonnen. Bis zu seinem Wechsel zu Mercury Records 1958 war er Stardays wichtigstes Zugpferd.
[Bearbeiten] Aufstieg
1955 übernahm Don Pierce die Anteile von Jack Starnes und wurde zum Präsidenten. Pappy Daily war als A&R Executive für die Musikproduktion verantwortlich. Pierce brachte außerdem das kurz vorher gekaufte Hollywood Label mit ein. Zudem wurden weitere Sublabels wie Dixie Records eingeführt. 1958 erwarb Pierce die Anteile Dailys (der daraufhin die Firma verließ) und wurde so zum Alleinbesitzer. Es begann eine sehr erfolgreiche Zeit, in der die Karrieren von zukünftigen Stars wie Roger Miller, Jimmy Dean oder Dottie West ihren Anfang nahmen.
In den 1960er Jahren war Starday vor allem mit Bluegrass und traditioneller Country-Musik erfolgreich. Bluegrass-Aufnahmen wurden hauptsächlich unter dem 1964 gegründeten Sub-Label Nashville Records veröffentlicht. Die großen Schallplattenfirma ignorierten diese Randgebiete nahezu vollständig und konzentrierten sich stattdessen auf die Vermarktung des lukrativen Nashville Sounds. 1968 wurde das renommierte King Records übernommen.
[Bearbeiten] Ende
Anfang der 1970er verkaufte Don Pierce Starday. Das Label wechselte anschließend mehrfach den Besitzer und verlor schließlich völlig an Bedeutung.
[Bearbeiten] Starday Package Deal
Der sogenannte Starday Package Deal war ein Programm, das Don Pierce 1955 mitbrachte. Pierce war vorher bei Four Star Records aus Kalifornien beschäftigt gewesen und kruz ztuvor hatte Four Star die OP-Serie (Other People) eingeführt. Bei diesem Programm ging es darum, das Künstler selbstaufgenommene Songs zusammen mit dem gewünschten Labelnamen einschicken konnten. Die Plattenfirma presste dann Platten mit einer Auflage von 100 bis 500 Stück und schickte sie dem Künstler, der die Platten nun verkaufen konnte.
Was 1955 als kleines Projekt begann, um ein wenig Geld nebenher zu verdienen, stellte sich für Starday schnell als sehr lukrativ heraus. Obwohl auch andere Labels - wie Four Star, RCA Victor und Columbia Records - diesen Dienst anboten, entwickelte sich Stardays Package Deal zu einem Erfolg. Mit dem Erfolg des Rock'n'Roll gab es genug Musiker, die Platten aufnehmen wollten und wandten sich an Starday.
Die Veröffentlichungen des Package Deals wurden in einer gesonderten Serie veröffentlicht, dessen Katalognummern 1955 bei 500 begannen und Mitte der 1960er-Jahre bei über 1100 ausliefen, jeweils mit dem Präficx 45 davor. Wenn kein spezifischer Labelname angegeben wurde, erschienen die Songs auf dem Starday-Label (ab 1958 dann bei Dixie).
[Bearbeiten] Unter Starday und Nashville veröffentlichende Künstler (Auswahl)
- Hoyt Scoggins
- Johnny Bond
- Bill Clifton
- Cowboy Copas
- Jimmy Dean
- George Jones
- Pee Wee King
- Roger Miller
- Red Sovine
- Dottie West
- Willis Brothers

