Streckmittel

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Streckmittel in Medikamenten und anderen Drogen dienen dazu, die Gesamtmasse eines Medikaments zu vergrößern, ohne den Wirkstoffgehalt zu erhöhen.

Streckmittel (z. B. Glucose, Milchzucker, Ascorbinsäure o. ä.) werden als Trägermaterial eingesetzt, um die zum Teil minimalen Wirkstoffmengen zu einer handhabbaren und dosierbaren Menge zu strecken. Der tatsächliche Wirkstoffgehalt bei Medikamenten ist auf der entsprechenden Verpackung nachzulesen.

In Lebensmitteln werden Streckmittel (meist Wasser) eingesetzt, um die Herstellungskosten zu senken und dem Verbraucher eine höhere Wertigkeit als tatsächlich vorhanden zu suggerieren.

In Waschmitteln werden als Stellmittel bezeichnete Streckmittel zugesetzt, um die von Verbrauchern gewohnte Dosierung (100 bis 200 ml) zu ermöglichen und so Überdosierung zu vermeiden. Die Verbraucherverbände empfehlen jedoch die Verwendung von Waschmittel-Konzentraten (Die Dosierung senken!), um die Kosten und Ressourcen für Transport und Verpackung zu minimieren. Die verschiedenen Bestandteile des Waschmittels haften auf kleinen "Körnchen" von Natriumchlorid oder Natriumsulfat, auch genannt "Rieselsalze" oder eben Stellmittel. Diese verhindern ein Verklumpen des Waschpulvers und verbessern damit die Dosierbarkeit und rasche Löslichkeit des Waschmittels.

Bei illegalen Drogen werden häufig nicht nur wirkungslose, sondern auch gefährliche Substanzen (die unter Umständen die Wirkung der Droge imitieren sollen) – wie z. B. Strychnin – als Streckmittel benutzt.