Suprematseid

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Beim Suprematseid handelte es sich um einen Eid zur Anerkennung der Oberherrschaft des englischen Königs über die anglikanische Kirche. Ihn musste seit 1534 jeder Geistliche, Parlamentarier und Staatsbeamte leisten, um in den Dienst der englischen Verwaltung oder der englischen Kirche aufgenommen zu werden.

Der Suprematseid sollte dazu dienen, Sektierer und Katholiken von öffentlichen Ämtern fernzuhalten, um so eine Rekatholisierung, aber auch eine Schwächung der Staatskirche zu vermeiden. Er wurde erst am 13. April 1829 durch einen Parlamentsakt aufgehoben.