Theobald Schorn

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Theobald Schorn (* 1866 in München;† † 1913 in Rostock) war ein deutscher Landschaftsmaler.

Leben[Bearbeiten]

Über Theobald Schorns Leben gibt es derzeit kaum Veröffentlichungen. Der Sohn eines Vergolders kam 1882 bereits mit 15 3/4 Jahren als einer der jüngsten Schüler an die Münchner Kunstakademie.[1] Nach längeren Studienreisen in den Orient um 1890 spiegelten sich diese Reisen in seinen Bildern wieder. Er wurde zum Orientmaler; in den einschlägigen Lexika um die Jahrhundertwende wurde er als „Maler orientalischen Genres“ bezeichnet.[2]

In den 1890er Jahren kam Schorn von München nach Ahrenshoop an die Ostsee und wurde nun zum Landschaftsmaler. 1897 wurde Theobald Schorn Mitglied der Ahrenshooper Gemeindevertretung, 1908/1909 ließ er sich im Strandweg 2 sein bis heute unverändertes Haus mit Atelier bauen. Von ihm und Paul Müller-Kaempff stammen die Entwürfe für den Ahrenshooper Kunstkaten als Ausstellungszentrum der ansässigen Künstler, der 1909 eröffnet wurde.

1912 wurde Theobald Schorn schwer erkrankt und psychisch zerrüttet in die Nervenheilanstalt Rostock-Gehlsdorf eingeliefert, wo er im folgenden Jahr verstarb.

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste, München. Akademie der Bildenden Künste München, abgerufen am 11. September 2014.
  2. Friedrich von Boetticher: Malerwerke des 19. Jahrhunderts, Beitrag zur Kunstgeschichte. Dresden 1898, Bd. 2, S. 624.
  3. Kunst-Kommerz-Visionen. Deutsches Historisches Museum, abgerufen am 11. September 2014.