Toskanische Ordnung

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Die toskanische Säulenordnung

Die toskanische Ordnung (auch als Rustika, tuskische oder etruskische Ordnung bekannt) ist eine der fünf klassischen Säulenordnungen. In der Hierarchie der Säulenordnungen nimmt sie den untersten Platz ein.[1]

Historische Entwicklung[Bearbeiten]

Sie wurde in der römisch-antiken Architektur als Variante des dorischen Stils eingeführt. In der mehrstöckigen Fassadengestaltung dient sie als unterstes Stockwerk.

Aufbau der toskanischen Ordnung[Bearbeiten]

Der Aufbau der toskanischen Ordnung entspricht in Grundzügen der dorischen Ordnung.

Tempietto di Bramante mit toskanischen Säulen

Die toskanische Säule hat entgegen der dorischen eine Basis. Im Säulenschaft fehlt die Kannelierung, das heißt, es sind keine Rillen vorhanden. Das Kapitell ist meistens schmucklos.[2]

Das Gebälk war, wie bei den griechischen Frühformen, anfangs aus Holz und nicht aus Stein.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Chitham: The classical orders of architecture. Architectural Press, Amsterdam 2005, ISBN 0-7506-6124-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Über die toskanische Ordnung in Architekturgeschichte Online
  2. Toskanische Ordnung – Bautechnik-Glossar