Tresse
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Eine Tresse (aus dem Französischen) ist ein aus Gold- und Silberfäden oder auch mit Seide, Lahn und Kantille gewebter Bandstreifen oder eine Borte zum Besatz von Kleidungsstücken, Tapetenbeschlägen und dergleichen. Die Kette ist in der Regel von gelber oder weißer Seide, der Schuss von Gold- oder Silbergespinst.
Die besten Tressen sind auf beiden Seiten rechts. Nach den verschiedenen Mustern gibt es:
- Gaze-, Galonen- und Korallenarbeit und Massiv- oder Drahttressen, sämtlich durchsichtig und leicht, in der Kette von Seide und im Einschlag von dünnem Gold- oder Silberdraht
- Bandtressenligaturen, rechts von Gold oder Silber, links ganz von Seide
- geschleifte Tressen, bei welchen auf der rechten Seite nach zwei Einschlagfäden von reichem Gespinst nur ein Seidenfaden zu sehen ist
Tressen sind in Uniformkleidungen der Marine, der Luftwaffe und der zivilen Luftfahrt üblich und bilden den Dienstgrad ab.
| Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn du den Artikel so weit überarbeitet hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt, dies mit Quellen belegt ist und er den heutigen sprachlichen Anforderungen genügt. |