Untermannigfaltigkeit
In der Differentialgeometrie beziehungsweise Differentialtopologie ist eine Untermannigfaltigkeit eine Teilmenge einer Mannigfaltigkeit, die mit den Karten der Mannigfaltigkeit verträglich ist.
[Bearbeiten] Eingebettete Untermannigfaltigkeit
Eine Teilmenge
einer
-dimensionalen Mannigfaltigkeit
ist genau dann eine
-dimensionale eingebettete Untermannigfaltigkeit, wenn für jeden Punkt
eine Karte
von
existiert, so dass die Gleichung
erfüllt ist. Das Zeichen
bezeichnet hier den (n-k)-Tupel
. Jede eingebettete Untermannigfaltigkeit ist mit den gerade angegebenen Karten und der induzierten Unterraumtopologie wieder eine Mannigfaltigkeit.
Standardbeispiele für Untermannigfaltigkeiten sind die offenen Mengen des
(gleichdimensional) oder der Äquator einer Sphäre (niederdimensional). Allgemein ist das Urbild eines regulären Wertes einer Funktion f: M → X eine Untermannigfaltigkeit von M, siehe Satz vom regulären Wert.
[Bearbeiten] Literatur
- Klaus Jänich: Vektoranalysis. 2. Auflage. Springer-Verlag, Berlin u. a. 1993, ISBN 3-540-57142-6.
- R. Abraham, J. E. Marsden, T. Ratiu: Manifolds, Tensor Analysis, and Applications (= Applied Mathematical Sciences 75). 2nd Edition. Springer-Verlag, New York NY u. a. 1988, ISBN 0-387-96790-7.
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