Vardar-Mazedonien

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Als Vardar-Mazedonien (auch Vardar-Makedonien, bulgarisch Вардарска Македония, mazedonisch Вардарска Македонија) wurde der nördliche Teil der historischen Region Makedonien, die sich über den heutigen Staat Mazedonien erstreckt, bezeichnet.

Nach dem Balkankrieg von 1912/13, der gegen das Osmanische Reich gerichtet war, wurde die Region serbisch. Im Ersten Weltkrieg wurde Vardar-Mazedonien von Bulgarien, das mit Deutschland und Österreich-Ungarn verbündet war, besetzt. 1918 wurden die Grenzen von 1913 wiederhergestellt, Vardar-Mazedonien wurde so zum serbischen Teil im Königreich der Serben, Kroaten, und Slowenen und wurde als „Süd-Serbien“ bezeichnet, seine slawischsprachigen Bewohner wurden offiziell als Serben angesehen. Ab 1929 bildete das Gebiet des heutigen Mazedonien zusammen mit Teilen des südlichen Serbiens administrativ die Provinz Vardarska banovina. Im Untergrund existierte die Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation, eine Separatistenbewegung, weiter.

1944 wurde in den Grenzen von Vardar-Mazedonien die Sozialistische Republik Mazedonien als Teilrepublik Jugoslawiens gegründet.

Erst 1991 kamen die Bezeichnungen Vardar-Mazedonien und Vardar-Republik als Kompromisslösungen im Namensstreit zwischen Mazedonien und Griechenland wieder in die tagespolitische Diskussion.