Xaver Bayer

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Xaver Bayer (Wien 2008)

Xaver Bayer (* 5. Mai 1977 in Wien) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Seit dem Studium der Philosophie und Germanistik lebt Xaver Bayer als freier Schriftsteller in Wien. Im Jahr 2000 gründete er die Internetplattform die flut, eines der ersten digitalen Literaturkollektive. Neben seinen Romanen, Erzählungen und Theaterstücken hat er diverse Texte zu künstlerischen Arbeiten verfasst, so zum Beispiel für Martha Jungwirth, G.R.A.M. und David Schnell; außerdem war er Co-Autor für das Drehbuch des Films Der Glanz des Tages von Rainer Frimmel und Tizza Covi, der unter anderem mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet wurde. 2012 wurde im Schauspielhaus Wien sein Text „Wenn die Kinder Steine ins Wasser werfen“, eine in einem einzigen Satz verlaufende Prosa, die einem niemals abreißenden Gedankenstrom nachempfunden ist, für das Theater adaptiert.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Martin Brinkmann: Unbehagliche Welten. Wirklichkeitserfahrungen in der neuen deutschsprachigen Literatur, dargestellt anhand von Christian Krachts „Faserland“ (1995), Elke Naters „Königinnen“ (1998), Xaver Bayers „Heute könnte ein glücklicher Tag sein“ (2001) und Wolfgang Schömels „Die Schnecke. Überwiegend neurotische Geschichten“ (2002). In: Weimarer Beiträge 53 (2007), H. 1, S. 17-46

Weblinks[Bearbeiten]