Zeitgeber

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit biologischen Zeitgebern, für die technische Bedeutung siehe Timer

Als Zeitgeber werden in der Chronobiologie alle äußeren Einflussgrößen bezeichnet, die die „innere Uhr“ eines Lebewesens mit der Umwelt synchronisieren. Typische Zeitgeber sind Licht, Geräusche, soziale Interaktionen, körperliche Aktivitäten und Wecker.

Der Begriff Zeitgeber wurde vom Mitbegründer der Chronobiologie, Jürgen Aschoff, geprägt und wird auch in der englischsprachigen wissenschaftlichen Literatur verwendet. Der Begriff wird als Lehenswort ebenfalls in der angelsächsischen Literatur verwendet.

[Bearbeiten] Beispiele für biologische Zeitgeber

Ein wichtiger biologischer Zeitgeber ist Licht. Es synchronisiert die „innere Uhr“ von Pflanzen, Tieren und Menschen mit der tatsächlichen Tageslänge. Reguliert werden dadurch Tagesrhythmen wie das Öffnen der Blüten von Pflanzen und die Schlafphasen der Tiere.

Die Dauer des Lichteinfalls (die Tageslänge) beeinflusst bei Tieren Jahresrhythmen wie Vogelzug und Winterschlaf, bei Pflanzen u.a. Blütenbildung, Fruchtreife und Blattfall. Daher kann Licht in Gewächshäusern zur Beeinflussung des Erntezeitpunkts eingesetzt werden.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weiterführende Literatur

  • Aschoff J (1965) The phase-angle difference in circadian periodicity.In "Circadian Clocks" (J. Aschoff eds.). North Holland Press, Amsterdam, p 262–278
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