Äi-Tiem

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Äi-Tiem
Allgemeine Informationen
Genre(s) Deutscher Hip-Hop, Rap, Hip-Hop
Gründung 1986
Website www.aei-tiem.de
Aktuelle Besetzung
Hans Solo (Frank Schnütgen)
DJ & Beats
Lord Fader (Ralph Dammers)
Lando Carisma (Patrick Nagler)
Ehemalige Mitglieder
Beat Box, Text, Rap
Def Benski Obiwahn (Ben Hartung) (1987–1996)

Das Äi-Tiem ist eine Kölner Hip-Hop-Gruppe, die 1986 von Frank Schnütgen (aka Hans Solo) und Ralph Dammers (aka Lord Fader) gegründet wurde.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1988 begann die Band mit der Produktion ihrer ersten Platte. Allerdings bekamen sie keinen Vertrag. 1989 trafen sie auf die beiden Rapper „CUS“ und „LSD“, Begründer des deutschen Hip Hop-Labels Blitz Vinyl. Ihre erste Platte veröffentlichten sie 1990 im Eigenvertrieb. 1991 konnten sie ihre Musik unter dem Indielabel Jams kommerziell vertreiben (auf der Platte steht 1992).

Bandleader Hans Solo ist für den größten Teil der Raptexte verantwortlich. Weitere Mitglieder der Band sind Zweitrapper Lando Carisma, der 1996 den damaligen Rapper Def Benski Obiwahn ersetzte, und DJ Lord Fader, der für die Musik, Beats und Scratches verantwortlich ist. Alle Gründungsmitglieder stammen aus dem Kölner Stadtteil Porz. Lando Carisma stammt aus Bad Godesberg bei Bonn.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vinyls (12″/2x12″)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: Alles Absicht (Eigenvertrieb)
  • 1993: Kein Kommentar (Eigenvertrieb)
  • 1993: Wenn hier einer schießt, dann bin ich das (Intercord)
  • 1993: Wenn hier einer schießt, dann bin ich das Limited Edition: Doppel Picture Vinyl mit sechs raren Tracks feat. Streethustlaz (Intercord)
  • 1996: DJ-Trax (Holy Chaos/Jams)
  • 1998: Vun Unge (Holy Chaos/BSM)
  • 2003: Musik für taube Ohren (Holy Chaos/Dom/Alive Köln)
  • 2003: Wenn hier einer schießt, dann bin ich das (Alive Köln)
  • 2003: Vun Unge Limited Edition : Graffity Puzzle Edition (Alive Köln)
  • 2003: Musik für taube Ohren (Alive Köln)

CDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993: Wenn hier einer schießt, dann bin ich das (Intercord)
  • 1996: Kerzen, Glocken, Cadillacs! (Holy Chaos/Indoor)
  • 1998: Vun Unge (Holy Chaos/BSM)
  • 2003: Wenn hier einer schießt, dann bin ich das (Alive Köln)
  • 2005: Musik für Taube Ohren (Dom Records/Holy Chaos Recordings)
  • 2006: Murphies Gesetz oder wegen Geldmangel verschoben

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bandleader Frank Schnütgen war in den 1980er Jahren mehrmaliger deutscher BMX Meister und 1987 erster deutscher BMX Weltmeister, zudem gelang es ihm 1983 als erstem, mit einem Bunny Hopp über 19 Personen zu springen, womit er kurzzeitig ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen wurde.[1][2]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht bei Ehapa (Memento vom 22. November 2008 im Internet Archive)
  2. Biografie der einzelnen Bandmitglieder

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]