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Äquatorialstrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Äquatorialstrom werden drei verschiedene Oberflächenströmungen der Weltmeere bezeichnet:

  • Der in westlicher Richtung verlaufende Nordäquatorialstrom zwischen 5° und 20° nördlicher Breite
  • der in westlicher Richtung verlaufende Südäquatorialstrom zwischen 5° nördlicher und 20° südlicher Breite
  • der zwischen den beiden anderen in östlicher Richtung verlaufende äquatoriale Gegenstrom zwischen 3° und 10° nördlicher Breite

Nord- und Südäquatorialstrom werden von den in westlicher Richtung wehenden Passatwinden angetrieben.

Weitere Einflussfaktoren sind die Position der Kontinente und sonstigen Landmassen, Corioliskraft, Ekman-Transport und die Sverdrup-Relation.

Alle Äquatorialströme ändern ihre Position und Stärke in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren:

Im Indischen Ozean ist der Nordäquatorialstrom nur im Winter ausgebildet.