Österreichischer Astroverein

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Der Österreichische Astronomische Verein (Kurzbezeichnung Astroverein) ist mit fast 800 Mitgliedern der zahlenmäßig stärkste Verband von Astronomen in Österreich. Er wurde 1924 in Wien vom Universitätsprofessor Oswald Thomas gegründet und erreicht mit seiner Monatsschrift Sternenbote rund 2000 Amateurastronomen bzw. himmelskundlich Interessierte.

Der Vereinszweck ist die Förderung der Astronomie in der Öffentlichkeit sowie die fachliche Weiterbildung, Betreuung und Information der Mitglieder. Sein derzeitiger Vorsitzender ist Gottfried Gerstbach von der TU Wien.

Neben den monatlichen Referatsabenden in Wien veranstaltet der Astroverein Beobachtungsabende und frei zugängliche Sternführungen. Dazu betreibt er am Stadtrand einen Sterngarten (auch Freiluftplanetarium genannt) und einen Planetenweg, sowie im Waldviertel eine automatische Meteorstation zur fotografischen Beobachtung von Feuerkugeln. Den monatlichen Newsletter können alle Interessierte kostenlos abonnieren. Für Mitglieder gibt es die Möglichkeit, an Amateur-Forschungsprogrammen teilzunehmen und dafür Teleskope zu entlehnen. Im Jahre 1990 wurde innerhalb des Vereines die "Arbeitsgruppe Sonnenuhren" unter der Bezeichnung "Gnomonicae Societas Austriaca" (GSA) gegründet, die einmal im Jahr eine Tagung abhält und zweimal jährlich ein Rundschreiben herausgibt.

Eng mit dem Verein kooperiert das ebenfalls von Thomas gegründete Astronomische Büro. Es unterstützt u. a. Beobachtungsprogramme für Kometen, Meteore und Sternbedeckungen und gibt das Jahrbuch Österreichischer Himmelskalender und weitere Fachliteratur heraus. Es wird von Hermann Mucke geführt, dem früheren Leiter des Wiener Planetariums. Unter seiner Initiative entstand auch das o.e. Freiluftplanetarium am Georgenberg.

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