Österreichischer Meister (Basketball)

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Basketballmeister der Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte der Meisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1947 haben bisher 17 verschiedene Mannschaften den Meistertitel errungen. Der Rekordmeister UBSC Wien konnte 11-mal den Titel erringen.

Von den ersten 35 Meistertiteln gingen 34 an 9 verschiedene Wiener Vereine, von den nächsten 25 Titeln nur mehr einer. Keines dieser 10 Wiener Teams spielt heute noch in der Bundesliga.

Von 1983 bis zum Jahr 2000 gingen 18 von 19 Titel an niederösterreichische Teams. Klosterneuburg konnte in diesem Zeitraum insgesamt 9 Titel erringen. St. Pölten war 6-mal und Traiskirchen 3-mal erfolgreich.

Während bis 2001 alle Titel von Vereinen aus Wien oder Niederösterreich errungen wurden, gingen in den Folgejahren alle Titel an Teams aus der Steiermark oder Oberösterreich. Seit dem Jahr 2001 wanderte der Titel 4-mal nach Kapfenberg (2001 bis 2004), 4-mal nach Gmunden (2005 bis 2007, 2010), 2-mal nach Oberwart (2011, 2016), 2-mal nach Güssing (2014, 2015), einmal nach Fürstenfeld (2008), einmal nach Wels (2009), einmal nach Klosterneuburg (2012) und einmal nach Wien (2013). Regierender Meister sind die Oberwart Gunners.

Meister der Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Basketballmeisterschaft der Männer wird seit 1947 ausgetragen. Der erste Basketballmeister Österreichs war der Wiener AC. Die höchste Spielklasse wird seit der Saison 2004/05 als Bundesliga (zuvor A-Liga) bezeichnet.

Finalserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach 2 verlorenen Finalteilnahmen konnte 2007 der Threepeat mit einem Sweep gegen die Gunners aus Oberwart erzielt werden. 2008 werden sie von den Panthers aus Fürstenfeld abgelöst, die den ersten Meistertitel in ihrer Vereinsgeschichte erzielen konnten. 2009 sicherte sich der WBC Kraftwerk Wels erstmals den Meistertitel.

Staatsmeisterpokal 1999/00
Saison Meister Finalgegner Serie Topscorer der Finalserie
2017/18 ece bulls Kapfenberg Swans Gmunden 4 : 2
2016/17 ece bulls Kapfenberg Oberwart Gunners 4 : 1
2015/16 Oberwart Gunners WBC Raiffeisen Wels 3 : 0
2014/15 magnofit Güssing Knights BC Zepter Vienna 3 : 1
2013/14 magnofit Güssing Knights ece bulls Kapfenberg 3 : 2
2012/13 BC Zepter Vienna Redwell Oberwart Gunners 3 : 2
2011/12 Xion Dukes Klosterneuburg Allianz Swans Gmunden 3 : 1
2010/11 Oberwart Gunners Allianz Swans Gmunden 3 : 2
2009/10 Allianz Swans Gmunden BSC Raiffeisen Panthers Fürstenfeld 3 : 2 Mayes 25,2, Ian Boylan 12,4, Dan Oppland 10,8, Matthias Mayer, Vilius Gabsys je 8,8;
Desmond Penigar 19,4, Jasmon Youngblood 18, Shelton Sidney Colwell 10,2, Anthony Shavies 9,6,
2008/09 WBC Kraftwerk Wels Allianz Swans Gmunden 3 : 1 Thomas 20.3, Fields 13.8, Klette 12.8, Lamesic 12.0;
Mayes 23.0, Colwell 15.5, Fisher 12.0, Palmer 8.8
2007/08 BSC Raiffeisen Panthers Fürstenfeld Macabido Gunners Oberwart 3 : 2 Colwell 17.4, Grum 16.2, Goljovic, Shavies 13.6, Fraser 12.8;
Youngblood 24.4, J. Johnson 15.6, Moric 14.6, Crawford 13.4
2006/07 Allianz Swans Gmunden Macabido Gunners Oberwart 3 : 0 , Hamilton 11.3;
Williams 19.7, Boone 16.3, Muirhead 10.3
2005/06 Allianz Swans Gmunden WBC Kraftwerk Wels 3 : 1 Mayes 24.3, Buchanan 17.3, Mayer, Hütter je 11.8;
Prince 12.3, Quadri 10.8, Bobb 9.0, Pargfrieder 8.8
2004/05 Basket Swans Gmunden Macabido Gunners Oberwart 3 : 0 Mayes 25.7, Buchanan 19.0, Mayer 9.7, Bennett 9.7;
Detrick 27.7, Ray 17.0, Jandl 10.3, Stegnjaic 7.3
2003/04 Superfund Bulls Kapfenberg Basket Swans Gmunden 3 : 1 Brokenborough 20.5, Esterkamp 17.3, Forrestal 15.0;
Mayes 27.3, Wesby 16.3, Bennett 13.0, Stelzer 12.8
2002/03 Montan Bears Kapfenberg Basket Swans Gmunden 3 : 2 Brokenborough 21.2, Djuric, Esterkamp je 16.8;
Mayes 17.8, Parris 15.2, Mayer 11.8, Bennett 11.2
2001/02 Montan Bears Kapfenberg Raiff. Fürstenf. Panthers 3 : 2 Brokenborough 25.4, Djuric 19, Zauner 16.2;
McNeil 25.0, Miller 18.8, Mitchell 16.8
2000/01 Montan Bears Kapfenberg kelag Wörthersee Piraten 3 : 2
1999/00 Arkadia Traiskirchen Lions Montan Bears Kapfenberg 3 : 1

Überblick über die österreichischen Meister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anzahl Mannschaft - Aktuelle bzw. letzte Mannschaftsbezeichnung
11-mal UBSC Wien
10-mal Xion Dukes Klosterneuburg
09-mal EK Engelmann
06-mal UBC St. Pölten, Kapfenberg Bulls
05-mal Union Babenberg
04-mal Allianz Swans Gmunden, SK Handelsministerium
03-mal Arkadia Traiskirchen Lions
02-mal Oberwart Gunners, UBC Güssing Knights
einmal Wiener AC, Admira Wien, Post SV Wien, Wiener Sport-Club, Union Kuenring Wien, SPI Wien, BSC Raiffeisen Panthers Fürstenfeld, WBC Kraftwerk Wels, BC Zepter Vienna

* Fett gedruckte Mannschaften sind aktuell in der Bundesliga vertreten.

U22- und Nachwuchsmeister der Burschen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die österreichischen Meister der Burschen werden in den Altersklassen Young Men (MU20), Junioren (MU18), Kadetten (MU16) und Schüler (MU14) ermittelt.
Mit insgesamt 8 Staatsmeistertiteln in den letzten 5 Jahren war Arkadia Traiskirchen Lions/LZ NÖ Süd das erfolgreichste Team im österreichischen Nachwuchsbasketball.
2008 sicherte sich Traiskirchen mit einem 99:71 gegen Klosterneuburg zum vierten Mal in Folge den österreichischen U22-Titel.

Team 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004
MU22 Arkadia Traiskirchen Lions UBC ökoStadt Güssing Knights Arkadia Traiskirchen Lions Arkadia Traiskirchen Lions Arkadia Traiskirchen Lions Arkadia Traiskirchen Lions UBC Stahlbau Oberwart Gunners
MU20 Arkadia Traiskirchen Lions Kapfenberg Bulls UBC ökoStadt Güssing Knights LZ NÖ Süd* LZ NÖ Süd* Macabido Gunners Oberwart UBC Stahlbau Oberwart Gunners
MU18 Basket Clubs Vienna LZ NÖ Süd* Bulls Kapfenberg Macabido Gunners Oberwart Basket Clubs of Vienna Basket Dukes Klosterneuburg
MU16 D.C. Timberwolves D.C. Timberwolves Basket Clubs of Vienna kelag Wörthersee Piraten Basket Fighters WAT Ottakring Basket Clubs of Vienna
MU14 Allianz Swans Gmunden D.C. Timberwolves LZ NÖ Süd* Wat 22/D.C. Timberwolves Basket Clubs of Vienna chello-Wörthersee Piraten
* LZ NÖ Süd ist die Nachwuchsmannschaft des Bundesligateams Arkadia Traiskirchen Lions.

Basketballmeister der Damen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Meisterschaft der Damen wird in der „Austria Women Basketball League“ ausgespielt. Nach der regulären Saison wird in den Play-offs der besten vier Teams der Meister ermittelt. In der Spielzeit 2011/12 nahmen sieben Vereine in der höchsten Spielklasse teil.[1]

Zurückliegende Meister:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Start in die neue AWBL-Saison. AWBL, 15. August 2011, abgerufen am 17. März 2012.