(13478) Fraunhofer

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Asteroid
(13478) Fraunhofer
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 27. Juni 2015 (JD 2.457.200,5)

Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie Hungaria-Gruppe
Große Halbachse 1,9224 AE
Exzentrizität 0,1151
Perihel – Aphel 1,7012 AE – 2,1436 AE
Neigung der Bahnebene 18,7230°
Länge des aufsteigenden Knotens 321,5477°
Argument der Periapsis 83,4124°
Siderische Umlaufzeit 2,67 a
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 21,48 km/s
Physikalische Eigenschaften
Absolute Helligkeit 15,1 mag
Geschichte
Entdecker Freimut Börngen
Datum der Entdeckung 27. Februar 1976
Andere Bezeichnung 1976 DB1, 1996 UP3
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(13478) Fraunhofer ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 27. Februar 1976 vom deutschen Astronomen Freimut Börngen an der Thüringer Landessternwarte Tautenburg (IAU-Code 033) im Tautenburger Wald in Thüringen entdeckt wurde.

Der Asteroid gehört zur Hungaria-Gruppe. Charakteristisch für diese Gruppe ist unter anderem die 9:2-Bahnresonanz mit dem Planeten Jupiter. Der Namensgeber für die Hungaria-Gruppe ist der Asteroid (434) Hungaria. Die Sonnenumlaufbahn von (13478) Fraunhofer ist mit mehr als 18° stark gegenüber der Ekliptik des Sonnensystems geneigt, ein weiteres Charakteristikum für Hungaria-Asteroiden.[1]

(13478) Fraunhofer wurde am 26. Juli 2000 nach dem deutschen Optiker und Physiker Joseph von Fraunhofer (1787–1826) benannt, der als Autodidakt am Anfang des 19. Jahrhunderts den wissenschaftlichen Fernrohrbau begründete.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. (13478) Fraunhofer in der Datenbank der „Asteroids – Dynamic Site“ (AstDyS-2, englisch).