ARD/ZDF-Onlinestudie

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Seit 1997 beschäftigt sich die ARD/ZDF-Onlinestudie mit der Entwicklung der Internetnutzung und dem Umgang mit den Onlineangeboten. Die Ergebnisse werden in der August-Ausgabe der Fachzeitschrift Media Perspektiven veröffentlicht.

Veranstalter der Studie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studie erfolgt im Auftrag der ARD/ZDF-Medienkommission. Vorsitzender ist Helmut Reitze, stellvertretender Vorsitzender ist Thomas Bellut. Die Durchführung und Konzeption der Studie obliegt der Projektgruppe ARD/ZDF-Multimedia, an der die Forschungsabteilungen der folgenden Rundfunkanstalten beteiligt sind:[1]

Methode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Studie findet als Repräsentativerhebung seit 1997 jährlich im zweiten Quartal statt. Bis 2000 wurden Internetnutzer (Onliner) und nicht Nutzer (Offliner) in getrennten Stichproben erfasst, seit 2001 gehen alle bundesdeutschen Erwachsenen ab 14 Jahren in die Grundgesamtheit ein. Die Stichprobe wird auf Basis der ADM-Auswahlgrundlage erzeugt. Die Stichproben werden auf Grundlage der Media-Analysen gewichtet. Die Befragung wird telefonisch durchgeführt. Die Ausschöpfung der Stichprobe beträgt zwischen 70 und 72 %. Seit 2001 sind die Stichproben als Tagesstichprobe angelegt. So kann auch die „gestrige“ Internetnutzung erfasst werden. Dazu werden die ausgewählten Telefonnummern per Zufall auf sieben gleich große Wochentagsstichproben verteilt. Diese Methode ermöglicht zudem, Unterschiede zwischen der werktäglichen und wochenendlichen Internetnutzung aufzuzeigen. Die Befragung wird durch Enigma-GfK durchgeführt.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ARD/ZDF-Onlinestudie: Impressum., ohne Datum, abgerufen am 8. März 2015.
  2. ARD/ZDF-Onlinestudie: Methodensteckbrief., ohne Datum, abgerufen am 8. März 2015.