Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel

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Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel
Agreement on the Conservation of African-Eurasian Migratory Waterbirds
Accord sur la conservation des oiseaux d'eau migrateurs d'Afrique-Eurasie
Organisationsart Abkommen
Kürzel AEWA
Leitung UNEP Exekutivsekretär
Status aktiv
Gegründet 1996
Hauptsitz Bonn
Oberorganisation UNEP
http://www.unep-aewa.org/

Das Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (AEWA) (englisch: Agreement on the Conservation of African-Eurasian Migratory Waterbirds) ist ein internationaler Vertrag, der 1996 als Ableger der Konvention der wild lebenden Tierarten (Bonner Konvention) geschlossen wurde.[1]

Mit Stand November 2008 sind 62 der 118 Anrainerstaaten in Afrika, Europa und Zentralasien beigetreten. Das Abkommen schützt 255 Wasservogelarten in einem Gebiet, das 40 Prozent der Erdoberfläche abdeckt. AEWA-Signatarstaaten erklären sich damit einverstanden, Maßnahmen zum Schutz von wandernden Wasservögeln und ihren Lebensräumen zu ergreifen. Im Allgemeinen betreffen diese Maßnahmen Arten- und Lebensraumschutz, Steuerung menschlicher Aktivitäten, Untersuchungen und Beobachtungen sowie zuletzt, aber nicht weniger bedeutsam, Erziehung und Information.

Vertragsstaaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vertragsstaaten:
  • Vertragsparteien
  • Vertrag unterzeichnet aber nicht in Kraft

Anfang 2016 hatte das Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel 75 Vertragsparteien.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abkommen zur Erhaltung der afrikanisch-eurasischen wandernden Wasservögel (am 15. August 1996 von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet BGBl. 1998 II S. 2498, 2500 [dreisprachig]; Resolution 1.9: Änderungen des Aktionsplans, BGBl. 2002 II S. 2411, 2412; Entschließung 2.1: Änderungen der Anlagen des Abkommens, BGBl. 2004 II S. 600, 601)
  2. unep-aewa.org: AEWA - Parties and Range States, Zugriff am 5. Januar 2016