About a Boy

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Dieser Artikel behandelt das Buch About a Boy. Zu dessen Verfilmung siehe About a Boy oder: Der Tag der toten Ente sowie die Serie About a Boy (Fernsehserie)

About a Boy ist ein Buch des Autors Nick Hornby aus dem Jahre 1998, das im Jahr 2002 unter der Regie von Chris und Paul Weitz mit Hugh Grant und Nicholas Hoult unter dem Titel About a Boy oder: Der Tag der toten Ente verfilmt wurde. Außerdem diente das Buch als Vorlage zur US-amerikanischen Serie About a Boy, die seit Februar 2014 ausgestrahlt wird.

Der Titel des Buches (angelehnt an den Nirvana-Song „About a Girl“) scheint vordergründig dem Jungen Marcus gewidmet, ist jedoch nicht minder zutreffend für den großen Jungen Will, der eine noch wesentlichere Wandlung durchläuft.

Handlung[Bearbeiten]

Will Freeman ist ein 36-jähriger[1] Single, der in London lebt. Sein Vater hat den erfolgreichen Weihnachtssong Santa's Super Sleigh geschrieben, der Will jährlich Tantiemen einbringt, sodass er sich um seine finanzielle Situation keine Sorgen machen muss. Charakterlich hat Will keine nennenswerten Erfahrungen gemacht. Durch den 12-jährigen Jungen Marcus, den er zufällig in der Folge seiner Pirsch bei einer Selbsthilfegruppe für Alleinerziehende, die hauptsächlich aus Frauen besteht, kennenlernt, wandelt sich alles. Marcus hat nämlich in seiner Schule den Ruf eines kauzigen Außenseiters und zu Hause Angst um seine selbstmordgefährdete Mutter. Obwohl Marcus und Will nicht unterschiedlicher sein könnten, werden sie nach und nach Freunde. Will hilft Marcus dabei, „cool“ und selbstbewusst zu werden, indem er ihm die Jugendkultur „beibringt“, die ihren Ausdruck durch Nirvana-Frontmann Kurt Cobain findet. Hierbei stellt Will fest, dass er selbst nicht mehr zu dieser Kultur gehört und zu alt für sie geworden ist. Und obwohl sich Will dagegen wehrt, verstrickt er sich mehr und mehr in die Ereignisse um Marcus und seine Mutter. Doch dann hilft ihm diese Beziehung, selbst Eindruck bei seiner großen Liebe Rachel zu machen.

Marcus reist nach Cambridge, um seinen Vater zu besuchen. Ellie, ein Mädchen, das er in seiner Schule kennengelernt hat, begleitet ihn. Es ist der Tag nach Kurt Cobains Tod und Marcus möchte nicht, dass Ellie davon erfährt, da er ihre gemeinsame Reise in Gefahr sieht und Ellie vor Trauer beschützen möchte. Ellie weiß jedoch bereits vom Tod ihres Idols und betrinkt sich deswegen im Zug. Dann steigt sie bei einem Zwischenstopp des Zuges einfach aus. Die beiden landen schließlich auf einer Polizeiwache, nachdem Ellie eine Schaufensterscheibe eingeworfen hat, da sie vermutete, dass ein dahinter aufgestellter lebensgroßer Pappaufsteller von Kurt Cobain dort nur platziert worden war, um Profit aus dessen Tod zu schlagen. Will, Fiona (Marcus' Mutter) und Ellies Mutter holen Ellie ab, Marcus wird von seinem Vater und dessen neuer Freundin abgeholt. Marcus spricht sich mit seinem Vater aus und erkennt, dass er keinen Vater benötigt, solange er Menschen wie Will um sich herum hat, mit denen er sich austauschen und selbstbewusst über seine Sorgen und Ängste reden kann.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bode, Matthias: Nick Hornby: About a Boy. Königs Erläuterungen und Materialien (Bd. 436). Bange Verlag, Hollfeld 2009, 3. Auflage, ISBN 978-3-8044-1822-6

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Im Buch ist Will zwei Jahre jünger als im Film, vgl.: Nick Hornby: About a Boy. Distribooks, ISBN 3-426-61690-4