Acht Eimer Hühnerherzen

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Acht Eimer Hühnerherzen
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Deutschpunk, Deutschrock
Gründung 2018
Gründungsmitglieder
Apocalypse Vega
Bass, Gesang
Johnny Bottrop
Schlagzeug, Gesang
Bene Diktator

Acht Eimer Hühnerherzen ist eine Deutschpunk-Band aus Berlin-Kreuzberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegründet wurde die Band 2018. Der Bandname geht auf eine Performance mit fünf Eimern Hühnerherzen zurück, von der Sängerin Apocalypse Vega hörte, so Vega in einem Interview mit dem 2020 eingestellten Berliner Stadtmagazin Zitty.[1] Der Bassist Johnny Bottrop war bereits in den Bands Terrorgruppe und The Bottrops aktiv.[2] Schlagzeuger Bene Diktator bei Diving For Sunken Treasure.[1] Das erste Album wurde 2018 bei Destiny Records unter dem Titel Acht Eimer Hühnerherzen veröffentlicht und, laut Band, an nur zwei Tagen im Studio eingespielt.[3] Ihr erstes Video trägt den Titel Eisenhüttenstadt.[4] Ein zweites Album erschien 2020 unter dem Titel Album, ein drittes am 18. März 2022 mit dem Titel Musik.[5]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihren musikalischen Stil bezeichnet die Band selbst als Nylonsaitenpunk[6] oder „Powerviolence-Folk mit Kakophonie und Bindungsangst oder auch Wandergitarren-Hardcore, ein post-dadaistischer Soundtrack-of-our-Lives für die drei großen „A“s der Städte: Alleinerziehende, Alkoholiker und Allergiker…und alle anderen Lost Souls“.[7] Sowohl im Studio als auch bei Live-Auftritten arbeitet die Band mit halbakustischen Saiteninstrumenten.[8] ByteFM schreibt über ihr 2018 erschienenes Debütalbum: „Dass eine der erfrischendsten Punk-Platten des Jahres auf Klassikgitarre und Akustik-Bass eingezockt wurde, hätte wohl niemand ahnen können.“[9] Eric Meyer bescheinigt dem 2020 erschienenen Album bei aller musikalischen Eingängigkeit auch Tiefgang: „Acht Eimer Hühnerherzen haben trotz aller Hibbeligkeit und verkapptem musikalischen Frohsinn zu wichtige Themen im Rucksack, als dass man beim oberflächlichen Mitwippen bleiben müsste.“[10]

Vergleichbar sind sie mit der deutschen Pop-Rock-Band Wir sind Helden.[11] Thomas Winkler bezeichnete sie im Musikexpress als „die einzig denkbare Punkband im Jahr 2022“.[5]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben

Jahr Titel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[12]
(Jahr, Titel, Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE
2018 Acht Eimer Hühnerherzen
Destiny Records
Erstveröffentlichung: 23. März 2018
2020 Album
Destiny Records
DE86
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 27. März 2020
2022 Musik
Destiny Records
DE20
(1 Wo.)DE
Erstveröffentlichung: 18. März 2022

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Thomas Winkler: Interview mit "Acht Eimer Hühnerherzen". In: zitty.de. 3. Mai 2018, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  2. Linus Volkmann: Acht Eimer Hühnerherzen: Acht Eimer Hühnerherzen. In: musikexpress.de. 23. März 2018, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  3. Eric Meyer: Acht Eimer Hühnerherzen – Acht Eimer Hühnerherzen: Fest und Flausig. In: plattentests.de. Armin Lindner, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  4. Acht Eimer Hühnerherzen – Eisenhüttenstadt (Offizielles Video)
  5. a b Thomas Winkler: Acht Eimer Hühnerherzen: Musik. In: musikexpress.de. 18. März 2022, abgerufen am 10. April 2022.
  6. Acht Eimer Hühnerherzen – Nylonsaitenpunk. In: achteimerhuehnerherzen.de. Abgerufen am 30. Oktober 2020.
  7. Acht Eimer Hühnerherzen. 31. März 2018, abgerufen am 21. Juni 2018.
  8. Review – Acht Eimer Hühnerherzen: "Album". In: ox-fanzine.de. 1. April 2020, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  9. ByteFM Redaktion: Most Overlooked in 2018 – diese Alben verdienen Eure Aufmerksamkeit. In: ByteFM Blog. 10. August 2018, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  10. Eric Meyer: Acht Eimer Hühnerherzen – Album: Hut weg. In: plattentests.de. Armin Linder, abgerufen am 30. Oktober 2020.
  11. Zu Gast im radioeins Studio. 26. April 2018, abgerufen am 21. Juni 2018.
  12. Chartquellen: DE