Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG

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Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG

Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1934
Sitz Neu Wulmstorf, Deutschland Deutschland
Leitung
  • Ralf Moormann (Geschäftsführer, Sprecher),
  • Detlef Ploew (Geschäftsführer)
Mitarbeiterzahl 600
Umsatz 340+ Mio. EUR (2021)
Branche Elektrogroßhandel
Website www.zajadacz.de
Stand: 2021

Die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG ist eine Fachgroßhandlung für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Neu Wulmstorf bei Hamburg.

Unternehmensprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG beschäftigt über 600 Mitarbeiter in 26 Niederlassungen in Deutschland. Der Jahresumsatz beträgt über 340 Mio. Euro (Stand 2021).[1]

Elektrogroßhandlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG

Der Hauptsitz der Elektrogroßhandlung befindet sich seit 1972 in Neu Wulmstorf bei Hamburg.[2] Die Großhandlung bietet ein Elektrotechnik-Vollsortiment an und beliefert Elektroinstallateure, Industrieunternehmen, Elektrohandel, -handwerk und Baugewerke, Facility-Management, Kommunen, Behörden sowie diverse Spezialbranchen, wie z. B. IT- und Telekommunikationsdienstleister. An Endverbraucher werden keine Waren abgegeben.

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Standorte befinden sich in Neu Wulmstorf (Hauptsitz), Berlin-Mahlsdorf, Berlin-Wittenau, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Celle, Falkenhagen/Pritzwalk, Flensburg, Frankfurt (Oder), Hamburg-Steilshoop, Hamburg-Stellingen, Hamburg-Wandsbek, Hannover, Kiel, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Münster, Norderstedt, Oldenburg, Osnabrück, Rostock, Schwerin, Stendal und Uelzen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1932 vom Bankkaufmann Adalbert Zajadacz in Hamburg-Harburg als Elektrogroßhandlung gegründet. 1934 erfolgte der Eintrag ins Handelsregister. Während der Zeit des Nationalsozialismus ruhte das Geschäft weitestgehend. Ab 1945 erfolgte der Wiederaufbau des Geschäftsraumes sowie die Beseitigung der Kriegsschäden.[3]

Die erste Niederlassung wurde 1949 in Celle eröffnet.[4]

Nach dem Tod des Gründers übernahmen 1964 seine Ehefrau Zinaida und sein Sohn Michael Zajadacz die Geschäftsführung. In den folgenden Jahren wurden weitere Standorte aufgekauft oder neu eröffnet; besonders in den 1990er Jahren erweiterte die Adalbert Zajadacz GmbH ihr Niederlassungsnetz und belieferte zur Jahrtausendwende über 17 Standorte in Norddeutschland und hatte einen Kundenstamm von über 6000 Installationsbetrieben, Elektrofachhändlern und Industrieunternehmen.

Im Jahr 2000 starb Zinaida Zajadacz, ihr Sohn Michael Zajadacz übernahm die alleinige Geschäftsführung.

Im Jahr 2008 zog sich Michael Zajadacz aus gesundheitlichen Gründen aus der operativen Geschäftsführung zurück. Er blieb der Firma als Gesellschafter bis zu seinem Tod am 29. Februar 2016[5] erhalten.

Ende 2011 war das Niederlassungsnetzwerk auf 19 Standorte angestiegen. Das Logistikkonzept „Logistik 2013“ wurde initiiert. Die bestehende Logistik in Neu Wulmstorf wurde um einen Hallenneubau mit 6500 m² Fläche erweitert. Im Rahmen des Projekts „Logistik 2013“ entstanden 2012 u. a. eine Verschieberegalanlage und mehrstöckige Flachbodenregale mit umlaufendem, automatisiertem Transportsystem. Das Kabellager wurde auf etwa 1400 Typen erweitert. In Berlin-Wittenau entstand die 20. Niederlassung.

Am 29. Februar 2016 verstarb der Gesellschafter Michael Zajadacz.[6] Im selben Jahr eröffnete die Niederlassung Uelzen (in Lüneburg). Im Jahr 2017 hat die Niederlassung Bremerhaven eröffnet.

2017 firmiert die Adalbert Zajadacz GmbH in die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG um.

Die Adalbert Zajadacz Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gemeinnützige Adalbert Zajadacz Stiftung[7] wurde im Jahr 2001 von Michael A. Zajadacz, dem Sohn des Firmengründers, rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts ins Leben gerufen. Sie widmet sich in erster Linie der Begabten- und Ausbildungsförderung im Bereich des Elektrohandwerks und der Elektrotechnik. Geförderte Projekte sind vor allem im Bereich Kunst und Kultur sowie in der Aus- und Weiterbildung angesiedelt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die deutsche Wirtschaft (abgerufen am 12. September 2021)
  2. Die Unternehmensvision | Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG. Abgerufen am 7. April 2021.
  3. Adalbert Zajadacz GmbH: Chronik bis 2014 auf der Unternehmenswebsite. Abgerufen am 26. April 2022.
  4. Adalbert Zajadacz GmbH: Chronik bis 2014 auf der Unternehmenswebsite
  5. Traueranzeige auf der Unternehmenswebsite, abgerufen am 29. Juni 2017
  6. Nachruf Michael Zajadacz Pressetext der Adalbert Zajadacz GmbH (elektrowirtschaft.de)
  7. Adalbert Zajadacz Stiftung. Abgerufen am 7. April 2021 (deutsch).