Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG

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Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG
Logo
Rechtsform GmbH & Co. KG[1]
Gründung 1934
Sitz Neu Wulmstorf, DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung
  • Ralf Moormann (Geschäftsführer, Sprecher), Detlef Ploew (Geschäftsführer)[1]
Mitarbeiterzahl 500[2]
Umsatz 189 Mio. EUR (2015)[3]
Branche Elektrogroßhandel
Website www.zajadacz.de

Die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG ist eine Fachgroßhandlung für Elektrotechnik.

Unternehmensprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG beschäftigt etwa 500 Mitarbeiter in über 20 Niederlassungen in Deutschland.[4] Der Jahresumsatz beträgt inzwischen über 200 Mio. Euro (Stand 2016).[5]

Die Elektrogroßhandlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adalbert Zajadacz GmbH

Der Hauptsitz der Elektrogroßhandlung befindet sich seit 1972 in Neu Wulmstorf bei Hamburg. Die Großhandlung bietet ein Elektrotechnik-Vollsortiment an und beliefert Elektroinstallateure, Industrieunternehmen, Elektrohandel, -handwerk und Baugewerke, Facility-Management, Kommunen, Behörden sowie diverse Spezialbranchen, wie z. B. IT- und Telekommunikationsdienstleister. An Endverbraucher werden keine Waren abgegeben.

Der Vertrieb findet über Verkäufer im Außendienst und die Niederlassungen vor Ort sowie über den eigenen Onlineshop statt. Die Distribution wird zentral aus Neu Wulmstorf organisiert und sowohl mit firmeneigenen Fahrzeugen als auch mit Speditionen und Paketdiensten umgesetzt. In jeder der über 20 Niederlassungen gibt es für Zajadacz-Kunden die Möglichkeit, die Ware persönlich abzuholen.

Sechs Kompetenzzentren (Haustechnik, Kommunikations- und Sicherheitstechnik, Kabel und Leitung, Weiße Ware, Unterhaltungselektronik und Licht) stehen den Kunden zur Beantwortung von Spezialfragen zur Verfügung. Zudem veranstaltet die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG regelmäßig Seminare zu verschiedenen Themen.

Niederlassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Standorte befinden sich in Neu Wulmstorf (Hauptsitz), Berlin-Mahlsdorf, Berlin-Wittenau, Braunschweig, Bremen, Bremerhaven, Celle, Falkenhagen/Pritzwalk, Flensburg, Hamburg Steilshoop, Hamburg Stellingen, Hamburg Wandsbek, Hannover, Kiel, Lübeck, Lüneburg, Magdeburg, Norderstedt, Rostock, Schwerin, Stendal und Osnabrück.

Produkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen führt ein Vollsortiment an Produkten aus der Elektrotechnik. Hierzu zählen u. a. Industrietechnik, Kabel und Leitungen, Installationsmaterial, Schaltermaterial, Überspannungsschutz, Brandschutz, Sicherheitstechnik, Leuchtmittel, Telekommunikationstechnik, Unterhaltungselektronik, Hausgeräte, Werkzeuge, Messgeräte und Arbeitskleidung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1932 vom Bankkaufmann Adalbert Zajadacz in Hamburg-Harburg als Elektrogroßhandlung gegründet. 1934 erfolgte der Eintrag ins Handelsregister. Die erste Niederlassung wurde 1949 in Celle eröffnet.[6]

Nach dem Tod des Gründers übernahmen 1964 seine Ehefrau Zinaida und sein Sohn Michael Zajadacz die Geschäftsführung. In den folgenden Jahren wurden weitere Standorte aufgekauft oder neu eröffnet; besonders in den 1990er Jahren erweiterte die Adalbert Zajadacz GmbH ihr Niederlassungsnetz und belieferte zur Jahrtausendwende über 17 Standorte in Norddeutschland und hatte einen Kundenstamm von über 6000 Installationsbetrieben, Elektrofachhändlern und Industrieunternehmen.

Im Jahr 2000 starb Zinaida Zajadacz, ihr Sohn Michael Zajadacz übernahm die alleinige Geschäftsführung.

Im jahr 2008 zog sich Michael Zajadacz aus gesundheitlichen Gründen aus der operativen Geschäftsführung zurück. Er blieb der Firma als Gesellschafter bis zu seinem Tod am 29. Februar 2016[7] erhalten.

Ende 2011 war das Niederlassungsnetzwerk auf 19 Standorte angestiegen. Das Logistikkonzept „Logistik 2013“ wurde initiiert. Die bestehende Logistik in Neu Wulmstorf wurde um einen Hallenneubau mit 6500 m² Fläche erweitert. Im Rahmen des Projekts „Logistik 2013“ entstanden 2012 u. a. eine Verschieberegalanlage und mehrstöckige Flachbodenregale mit umlaufendem, automatisiertem Transportsystem. Das Kabellager wurde auf etwa 1400 Typen erweitert. In Berlin-Wittenau entstand die 20. Niederlassung.

Am 29. Februar 2016 verstarb der Gesellschafter Michael Zajadacz.[8] Im selben Jahr eröffnete die Niederlassung Uelzen (in Lüneburg). Im Jahr 2017 hat die Niederlassung Bremerhaven eröffnet.

2017 firmiert die Adalbert Zajadacz GmbH in die Adalbert Zajadacz GmbH & Co. KG um.

Die Adalbert Zajadacz Stiftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gemeinnützige Adalbert Zajadacz Stiftung wurde im Jahr 2001 von Michael A. Zajadacz, dem Sohn des Firmengründers, rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts ins Leben gerufen. Sie widmet sich in erster Linie der Begabten- und Ausbildungsförderung im Bereich des Elektrohandwerks und der Elektrotechnik. Geförderte Projekte sind vor allem im Bereich Kunst und Kultur sowie in der Aus- und Weiterbildung angesiedelt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Impressum der Unternehmenshomepage
  2. Unternehmen (zajadacz.de)
  3. Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015 im Bundesanzeiger
  4. Übersicht Niederlassungen auf der offiziellen Internetpräsenz
  5. Über uns (zajadacz.de), abgerufen am 1. November 2017
  6. Adalbert Zajadacz GmbH: Chronik bis 2014 (Memento des Originals vom 27. Februar 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zajadacz.de auf der Unternehmenswebsite
  7. Traueranzeige auf der Unternehmenswebsite, abgerufen am 29. Juni 2017
  8. Nachruf Michael Zajadacz Pressetext der Adalbert Zajadacz GmbH (elektrowirtschaft.de)