Adolf von Baerenfels

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Adolf Friedrich von Baerenfels (* 6. Februar 1840 in Waldenburg; † 19. August 1920) war ein deutscher Reichsgerichtsrat.

Er war der Sohn des Landrats v. Baerenfels zu Stralsund.[1] Er besuchte bis 1859 das Pädagogium zu Putbus, um dann Jura in Greifswald zu studieren. Er wurde dort 1859 Mitglied des Corps Pomerania Greifswald.[2] Im Mai 1862 wird er in Preußen vereidigt. Mit der Besetzung Elsaß-Lothringens 1871 wechselte er als Landgerichtsrat dorthin. 1887 wurde er zum Landgerichtsdirektor befördert. Zwei Jahre später wurde er Oberlandesgerichtsrat. 1896 wurde er an das Reichsgericht berufen. 1906 ging er in den Ruhestand.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Programm des Königl. Pädagogiums zu Putbus mit welchem zu dem, am 19. April, Vormittags von 9 Uhr an, im Hörsaale der Anstalt stattfindenden öffentlichen Examen der Zöglinge im Namen des Lehrer-Collegiums ergebenst einladen der Directo A. Fr. Gottschick“, Stralsund 1859, S. 30.
  2. Kösener Korpslisten 1910, 93, 366.