Alba Flores

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Alba Flores (2017)

Alba Flores (* 27. Oktober 1986 in Madrid als Alba González Villa) ist eine spanische Schauspielerin.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alba studierte ab dem Alter von dreizehn Jahren Dramaturgie mit Nebenfach Klavier. In ihrer kurzen Karriere als Bühnenkünstlerin trat sie in mehreren Rollen auf, u. a. in „Luna de miel en Hiroshima“ (Flitterwochen in Hiroshima) (2005) und einer Zigeunerversion von „A Midsummer Night's Dream“ (2007).

2005 gab Alba ihr Filmdebüt mit Chus Gutiérrez' „El Calentito“,[1]. Im Fernsehen nahm sie 2006 erstmals an einer Folge der Serie „El comisario“ teil, 2008 spielte sie eine Rolle in der Serie „El síndrome de Ulises“.

2009 nahm sie den Song ihres Vaters I cannot fall in love with you für den Soundtrack des Films „Al final del camino“' (At the End of the Road) von Roberto Santiago auf. Ab 2013 spielte sie die Hauptrolle der marokkanischen Dienerin Jamila in der Serie „El tiempo entre costuras“, die nach dem spanischen Bürgerkrieg in Spanien und den nördlichen Protektoraten in Marokko spielt. Es folgte ein Auftritt in der TVE-Serie „Cuéntame cómo pasó“.[1] 2015 spielte sie in der Serie Vis a vis das Roma-Mädchen Saray Vargas, das wegen Mordes zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wird. Außerdem spielte sie in der von Netflix produzierten Serie Haus des Geldes die Rolle der Nairobi, mit der sie internationale Bekanntheit erlangte.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alba Flores ist die einzige Tochter des 1995 verstorbenen Musikers und Komponisten Antonio Flores und der Theaterproduzentin Ana Villa.[2] Sie ist die Enkelin von Lola Flores, Nichte der Sängerinnen Lolita Flores und Rosario Flores,[3] Cousine der Schauspielerin Elena Furiase.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: El calentito
  • 2006: El comisario (Fernsehserie, Folge 9x23)
  • 2008: El síndrome de Ulises (Fernsehserie, Folge 2x01)
  • 2013: Vicente Ferrer
  • 2013: El tiempo entre costuras (Fernsehserie, 5 Folgen)
  • 2014: Cuéntame cómo pasó (Fernsehserie, Folge 15x17)
  • seit 2015: Vis a vis (Fernsehserie)
  • 2015: Was bleibt, ist die Erinnerung (La memoria del agua)
  • 2017–2020: Haus des Geldes (La casa de papel, Fernsehserie)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Feroz Awards
  • 2017: Nominiert als Beste Nebendarstellerin (Vis a vis)
  • 2018: Nominiert als Beste Nebendarstellerin (Haus des Geldes)
Ondas Awards
  • 2015: Beste Hauptdarstellerin (Vis a vis)
Award of the Spanish Actors Union
  • 2016: Nominiert als Beste Nebendarstellerin (Vis a vis)
  • 2017: Beste Nebendarstellerin (Vis a vis)
  • 2018: Nominiert als Beste Nebendarstellerin (Haus des Geldes)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Artezblai. "Alba Flores y Álvaro Cervantes, Premio Actúa Joven Talento de la Fundación AISGE". ARTEZBLAI (Spanisch), abgerufen am: 9. April 2018
  2. "Tokio & Nairobi, las actrices españolas que "la rompen" en La casa de papel". Infobae (Spanisch), abgerufen 9. April 2018.
  3. "Alba Flores, una actriz de raza que no se anda con tonterías". www.chitchatpost.com (Spanisch), abgerufen 9. April 2018.