Netflix

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Netflix, Inc.

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Rechtsform Incorporated
ISIN US64110L1061
Gründung 29. August 1997
Sitz Los Gatos, Kalifornien,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Leitung
Mitarbeiterzahl 9400 (2020)[2]
Umsatz 25 Mrd. USD (2020)[2]
Branche Filmwirtschaft
Website www.netflix.com
Stand: 31. Dezember 2020

Netflix, Inc. (von Net, kurz für Internet und flicks als ein im Englischen umgangssprachlicher Ausdruck für ‚Filme‘) ist ein US-amerikanisches Medienunternehmen, das sich mit dem kostenpflichtigen Streaming und der Produktion von Filmen und Serien beschäftigt.

Das Unternehmen wurde von Reed Hastings und Marc Randolph 1997 im kalifornischen Los Gatos gegründet und agierte zunächst als Online-Videothek mit dem Versand von Filmen auf DVD und Blu-ray an seine Abonnenten.[3][4] 2007 stieg Netflix ins Video-on-Demand-Geschäft ein und machte die Inhalte per Streaming für Abonnenten zugänglich. Bis März 2020 hatte der Mediendienst knapp 3000 Film- und Fernsehsendungen als Streaming angeboten.[5] Bis Ende Juni 2021 wurden bei Netflix seit der Unternehmensgründung 209,18 Millionen bezahlte Abonnements abgeschlossen, davon 73,95 Millionen in den USA und Kanada.[6] 2020 übertraf der Börsenwert des Unternehmens mit knapp 195 Milliarden Dollar erstmals den der Walt Disney Company.[7]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuelles Netflix-Logo
Netflix-Zentrale in Los Gatos

Netflix wurde am 29. August 1997 im kalifornischen Scotts Valley von Marc Randolph[8][9] und Reed Hastings gegründet. Randolph arbeitete im Jahr 1997 als Marketingleiter für Hastings Firma Pure Atria und war gleichzeitig Mitbegründer von MicroWarehouse, einem Computer-Versandunternehmen.[10]

Hastings verkaufte Pure Atria 1997 für 700 Millionen US-Dollar an die Rational Software Corporation. Dies war der damals größte Unternehmenskauf in der Geschichte des Silicon Valley. Sie kamen auf die Idee für Netflix, als sie zwischen ihren Häusern in Santa Cruz und dem Hauptquartier von Pure Atria in Sunnyvale pendelten und darauf warteten, dass die staatlichen Regulierungsbehörden den Zusammenschluss genehmigten.[11]

Randolph bewunderte das junge E-Commerce-Unternehmen Amazon und wollte eine breite Kategorie von Artikeln finden, die mit einem ähnlichen Modell über das Internet verkauft werden könnten. Sie lehnten VHS-Bänder als zu teuer für den Lagerbestand und zu empfindlich für den Versand ab. Als sie von DVDs erfuhren, die am 24. März 1997 erstmals in den USA eingeführt wurden[12], testeten sie das Konzept des Verkaufs und Verleihs von DVDs per Post, indem sie eine CD an Hastings’ Haus in Santa Cruz schickten. Als die CD intakt ankam, entschlossen sie sich, ihre Geschäftsidee auszuprobieren.[11] Hastings wird oft zitiert, er hätte beschlossen, Netflix zu starten, nachdem er in einem Blockbuster-Geschäft mit einer Geldstrafe von 40 US-Dollar belegt worden war, weil er zu spät gekommen war, um eine Kopie des Films Apollo 13 zurückzugeben.[11] Dies wurde als Marketingsprech infrage gestellt.[13]

Das Unternehmen, in das Hastings und Marc Randolph 2,5 Millionen US-Dollar Startkapital investierten,[14][15] begann mit 30 Mitarbeitern und einem Sortiment von 925 Filmen als Online-DVD-Vermietung. Dies war fast der gesamte Katalog gedruckter DVDs zu diesem Zeitpunkt.[16][17] Bei ihrem Verleih warben sie damit, dass keine Gebühren bei einer verspäteten Rückgabe von DVDs anfielen.[11][18] Im Jahr 1998 versuchte Amazon, das selbst noch wenige Jahre zuvor ein Startup war, Netflix zu kaufen.[19][20]

Die ersten Jahre und Börsengang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DVD-Versand mit Netflix

Netflix führte im September 1999 sein monatliches Flatrate-Preismodell ein[21] und ließ das Einzelmietmodell Anfang 2000 fallen. Ersteres bewarb das Unternehmen mit der unbegrenzten Vermietung von Filmtiteln pro Kunde, bis es im Jahr 2004 wegen irreführender Werbung verklagt wurde und der Rechtsstreit in einem Vergleich beigelegt wurde.[22] Außerdem bewarb das Unternehmen seine Aboverträge als leicht verständlich, da alle anfallenden Kosten (Versand- und Bearbeitungsgebühren etc.) unter einer Pauschalgebühr für die Kunden zusammengefasst wurde.[23]

Im Jahr 2000 – als Netflix trotz seiner knapp 300.000 Abonnenten rote Zahlen schrieb und der Versand seiner DVDs vollständig von externen Postdienstleistern abhängig war – fragte das Unternehmen bei Blockbuster an, ob es an einem Kauf von Netflix für 50 Millionen US-Dollar interessiert sei.[24][25] Im selben Jahr trat Ted Sarandos als Chief Content Officer der Firma bei.

Während Netflix als Dot-Com-Unternehmen Anfang 2001 ein schnelles Wachstum verzeichnete, entließ das Unternehmen nach dem Platzen der Dotcom-Blase sowie auch den Anschlägen vom 11. September ein Drittel der 120 Mitarbeiter. Der Verkauf von DVD-Playern nahm jedoch mit jeder Preisreduzierung rasant zu, sodass Netflix Anfang 2002 einen enormen Anstieg seines Abonnementgeschäfts verzeichnete.[26][27] Im September 2002 berichtete die New York Times, dass Netflix zu dieser Zeit etwa 190.000 DVDs pro Tag an seine 670.000 Abonnenten verschickte.[28]

Netflix leitete am 29. Mai 2002 seinen Börsengang ein, bei dem 5,5 Millionen Stammaktien zum Preis von 15,00 US-Dollar je Aktie an Investoren verkauft wurden. Am 14. Juni 2002 verkaufte das Unternehmen weitere 825.000 Stammaktien zum gleichen Preis je Aktie. Nachdem Netflix bis dahin seine Geschäftsjahre immer mit einem Minusgeschäft beendet hatte, erzielte Netflix im Geschäftsjahr 2003, bei einem Umsatz von 272 Millionen US-Dollar, mit 6,5 Millionen US-Dollar seinen ersten Gewinn. 2005 waren 35.000 verschiedene Filme bestellbar; Netflix versandte damals täglich eine Million DVDs.[29]

Das Gründungsmitglied Randolph schied 2004 aus dem Unternehmen aus.[30]

Einführung von Video-on-demand/Streaming, Rückgang des DVD-Post-Verleihs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit einiger Zeit hatte das Unternehmen erwogen, Filme online anzubieten, aber erst Mitte der 2000er Jahre war die Datenübertragungsrate und deren Internetkosten für Downloads von Filmen für den Massenkonsum annehmbar. Die ursprüngliche Idee war eine Hardware namens „Netflix-Box“, mit der Filme in einem Zeitfenster über Nacht heruntergeladen werden konnten. Bis 2005 hatten sie Filmrechte erworben und die Box und den Service entworfen und waren bereit, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Nachdem YouTube populär wurde, wurde das Konzept der Verwendung eines Hardwaregeräts verworfen und stattdessen durch ein Streaming-Konzept ersetzt, das mit dem Jahr 2007 testfähig wurde.[31]

Netflix hatte bis dahin ein personalisiertes Videoempfehlungssystem namens Cinematch entwickelt, das auf Grundlage des Fernsehverhaltens sowie Bewertungen jedes seiner Kunden basierte. Am 1. Oktober 2006 warb Netflix mit einem Preisgeld einer Million US-Dollar an Programmierer, denen es gelingen würde, einen verbesserten Videoempfehlungsalgorithmus zu entwickeln.[32]

Im Februar 2007 hatte Netflix eine Milliarde DVDs verschickt.[33] und begann, sich von seinem ursprünglichen Kerngeschäftsmodell des DVD-Versands zu entfernen, indem es Video-on-Demand bzw. Streaming einführte. Netflix gewann in den Jahren von 2006 bis 2011 trotz des kontinuierlichen Rückgangs des DVD-Versands weiter an Kunden.[34][35]

Als Netflix 2007 begann, den Abonnenten Streaming anzubieten, konnten anfangs nicht mehr als 1000 Filme und TV-Shows angeboten werden (und damit nur 1 % im Vergleich zu seinem DVD-Postversand-Angebot). Da die Nachfrage jedoch weiter zunahm, stieg die Anzahl der für das Streaming verfügbaren Titel und erreichte im Juni 2009 etwa 12.000 Titel. Das Empfehlungssystem Cinematch, das auch Independentfilme mit einbezog, war ein Faktor für länger anhaltende Kundenbindung bzw. Kundenzufriedenheit und sorgte andererseits dafür, dass Filme kleinerer Filmstudios einem größeren Publikum in den USA zugänglich wurde, sodass auch Independent-Filmstudios davon profitierten.[36]

Weitere Expansion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um ihr Geschäftsmodell auszubauen, erwarb Netflix im August 2010 für etwa eine Milliarde US-Dollar die Rechte am Onlinevertrieb von Filmen der Filmstudios Paramount Pictures, Lions Gate Entertainment und Metro-Goldwyn-Mayer.[37]

Bis September 2010 war Netflix ausschließlich in den Vereinigten Staaten verfügbar und begann dann seine internationale Expansion mit Kanada.[38][39] Im Dezember 2010 hatte Netflix einen Marktwert von etwa zehn Milliarden Dollar.[40]

Für das dritte Quartal 2011 meldete das Unternehmen einen weltweiten Umsatz von 822 Millionen US-Dollar.[41] Mit dem Jahr 2011 wurde Netflix in Lateinamerika und der Karibik angeboten.[38][39]

2012 expandierte Netflix nach Europa und war zunächst in Großbritannien, Irland und Skandinavien verfügbar, 2013 erfolgte der Markteintritt in den Niederlanden und seit September 2014 ist Netflix in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Luxemburg verfügbar.[38][39][42][43]

Netflix gehört zu den ersten Unterstützern der FIDO-Allianz, die seit 2013 den Industriestandard Universal Second Factor (U2F) für eine allgemein anwendbare Zwei-Faktor-Authentifizierung entwickelt hat.

Im ersten Quartal 2014 meldete Netflix erstmals über eine Milliarde US-Dollar Umsatz.[44]

2016 eröffneter Erweiterungscampus in Los Gatos[45]

Im Januar 2016 wurde Netflix in 130 weiteren Staaten freigeschaltet, womit Netflix außer in der Volksrepublik China, Nordkorea, Syrien und auf der Krim weltweit verfügbar wurde.[46] Im Juli 2016 hatte Netflix allein in den Vereinigten Staaten 47 Millionen Abonnenten und war damit der größte Video-Anbieter des Landes.[47][48] Gemessen an den Nutzerzahlen hatte Netflix in den USA bereits mehr Zuschauer als jeder einzelne herkömmliche Fernsehsender.[44]

Im August 2017 kaufte Netflix dem Comic-Zeichner Mark Millar Millarworld ab.[49] Im Mai 2018 ging Netflix eine Kooperation mit der von Barack und Michelle Obama gegründeten Medienunternehmen Higher Ground Productions ein.[50] Seit 2019 ist Netflix Mitglied der Motion Picture Association, einem Verband der amerikanischen Filmproduktionsgesellschaften.[51]

2020 konnte Netflix aufgrund der veränderten Lebensumstände in der Coronakrise 36,5 Millionen neue Abonnenten gewinnen und verzeichnete Ende des Jahres zum ersten Mal über 200 Millionen zahlende Kunden.[52] Bis Ende Juni 2021 hatte das Unternehmen 209,18 Millionen Nutzer, davon 73,95 Millionen in den USA und Kanada, 68,70 Millionen im EMEA-Raum, 38,66 Millionen in Lateinamerika und 27,88 Millionen in der Asien-Pazifik-Region.[6]

Aufgrund der weltweiten Beliebtheit südkoreanischer Filme, Fernsehserien und Popmusik verstärkt Netflix stetig das Engagement in Südkorea, sowohl um Abonnenten dort anzusprechen als auch um international von der Koreanischen Welle zu profitieren.[53][54] Zwischen 2015 und 2020 investierte Netflix 700 Mio. US-Dollar in koreanische Inhalte.[55] Im Jahr 2021 alleine sind 500 Mio. US-Dollar geplant.[53] Ende 2020 schloss Netflix Partnerschaften mit dem Medienkonzern sowie Film- und Fernsehproduktionsgesellschaft CJ ENM und dem Fernsehsender JTBC ab. Anfang 2021 investierte Netflix in zwei neue Produktionsstudios in Südkorea.[55][56]

Im Juli 2021 verpflichtete Netflix Mike Verdu als Vizepräsident für Videospiel-Entwicklung.[57] Wenig später gab der Konzern bekannt, dass er nach ersten Experimenten mit interaktiven Inhalten nun in die Gaming-Branche expandieren wolle. So soll zukünftig allen Abonnenten neben den bisherigen Kategorien Film und Serien auch Spiele angeboten werden. Zunächst seien werbefreie Mobile Games geplant.[58]

Reichweite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine gemeinsame Studie der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Unternehmensberatung Roland Berger aus dem Jahr 2019 legt nahe, dass die Zuschauer zunehmend von klassischen Fernsehsendern zu Streamingdiensten abwandern, die Sender im Wettbewerb mit Streaming-Anbietern jedoch nicht ausreichend vorbereitet sind. Demnach verbringen deutsche Zuschauer bereits mehr Zeit mit Netflix als mit jedem anderen Fernsehanbieter, wobei bei der Gruppe der jungen Zuschauer 28 % der Sehzeit auf Netflix entfallen. Auch wird Netflix in den Studien bzgl. Inhalten, Erlebnis, Image und Vertrauen deutlich besser bewertet als die Angebote klassischer Fernsehsender.[59]

Marktforschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Netflix kategorisiert seine Kunden als Starter, die nur zwei Minuten eines Films oder einer Serie geschaut haben, Watchers, die einen Film oder eine Serienepisode nach 70 % abbrechen, und Completers, die Filme oder Serienstaffeln zu 90 % gesehen haben. Die Zahlen der drei Kategorien werden innerhalb der ersten 7 sowie 28 Tage nach Veröffentlichung eines neuen Films oder einer neuen Serienstaffel an die Produzenten zurückgemeldet. Kennzahlen für den Erfolg der Produktion über einen Monat nach Veröffentlichung hinaus werden nicht erhoben.[60]

Algorithmus für Empfehlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch inhaltsbasiertes und kollaboratives Filtern ist Netflix in der Lage, den Benutzern Empfehlungen über Serien zu geben, die auf sie zugeschnitten sind. Hierzu werden bei jeder Nutzung von Netflix vielschichtige Daten über das Nutzerverhalten gesammelt. Dazu gehören neben der Handlung, den Schauspielern, dem Drehort etc. auch die genaue Verweildauer beim Konsumieren von Filmen.[61][62]

Eigenproduktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

House of Cards.svg
Orange is the new Black Logo.svg
Stranger Things logo.png
Logos einiger Eigenproduktionen

Im März 2011 kündigte Netflix an, für seine Kunden Eigenproduktionen neben den Wiederholungen anderer Fernsehserien anzubieten.[63] Als Eigenproduktion startete beispielsweise im Februar 2013 David Finchers Politdrama House of Cards mit Oscarpreisträger Kevin Spacey in der Hauptrolle. Die Serie erhielt besondere Aufmerksamkeit von der Presse und gewann 2013 drei Emmys. Eine weitere Serie mit viel medialer Aufmerksamkeit ist Orange Is the New Black, die 2013 erstmals gezeigt wurde. Sie bekam unter anderem Nominierungen und Auszeichnungen bei den Emmys, den Golden Globes und den SAG Awards.

Netflix hält zudem die Exklusivrechte an einer Reihe von Actionserien, die von Disney und Marvel produziert werden.[64] Darunter befinden sich Serien über Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage, Iron Fist, die Defenders und Punisher.[65]

Neben neuen Sendungen übernimmt Netflix bei anderen Sendern eingestellte Serien. So wurden im Mai 2013 neue Episoden der 2006 bei Fox abgesetzten Comedyserie Arrested Development veröffentlicht. Weitere so fortgesetzte Serien sind Star Wars: The Clone Wars (Staffel 6), The Killing (Staffel 4) und Longmire (Staffel 4). Ebenfalls produziert Netflix Spin-offs zu eingestellten Serien. Momentan werden die Serien Fuller House, eine Fortführung von Full House, sowie Degrassi: Die nächste Klasse, angelehnt an Degrassi: The Next Generation produziert.

Außerdem produziert Netflix auch fremdsprachige Serien in verschiedenen Teilen der Erde, beispielsweise Marseille in Frankreich, Club de Cuervos in Mexiko oder Hibana (Spark) in Japan. Diese stehen wie alle Eigenproduktionen international bereit. Im Mai 2017 teilte Netflix mit, dass es bis Ende 2017 sechs neue europäische Fernsehserien ankündigen werde. Darunter neben der französischen Serie Osmosis die beiden deutschsprachigen Originalserien Dark (Showrunner: Baran bo Odar und Jantje Friese) und Dogs of Berlin (Showrunner: Christian Alvart).[66] 2016 veröffentlichte Netflix schätzungsweise 126 eigens produzierte Serien und Filme.[67]

2017 veröffentlichte Netflix mit dem Genremix Okja unter Regie von Bong Joon-ho einen seiner höchstbudgetierten Filme.[68] Netflix investierte 50 Mio. US-Dollar in das transnationale Projekt. Der Film handelt von dem jungen Mädchen Mi-ja und seinem Haustier Okja, einem genetisch verändertem Monster, und wartet dabei mit einer internationalen Besetzung auf. Netflix strebte damit eine Expansion in Asien an.[68] Netflix entwickelte sich zu einem großen Produktionsstudio und etablierte sich auch für Filmemacher als neue Methode der Distribution und Vorführung. Das Unternehmen finanziert dabei diverse Projekte lokal und international, Blockbuster mit bekannten und kulturelle Low-Budget-Produktionen.[68]

Geschäftszahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschäfts- und Mitarbeiterentwicklung[69][70]
Jahr Umsatz
in Mio. US-$
Bilanzgewinn
in Mio. US-$
Preis je Aktie
in US-$
Angestellte Anzahl der

Abonnements

(in Mio.)

2002 151 381
2003 270 7 2,08 567
2004 501 22 3,41 940
2005 682 42 2,60 985 2,5
2006 997 49 3,69 1.300 4,0
2007 1.205 67 3,12 1.542 7,3
2008 1.365 83 4,09 1.644 9,4
2009 1.670 116 6,32 1.883 11,9
2010 2.163 161 16,82 2.180 18,3
2011 3.205 226 27,49 2.348 21,6
2012 3.609 17 11,86 2.045 30,4
2013 4.375 112 35,27 2.022 41,4
2014 5.505 267 57,50 2.450 54,5
2015 6.780 123 91,90 3.700 70,8
2016 8.831 187 102,03 4.700 89,1
2017 11.693 559 165,37 5.500 117,5
2018 15.794 1.211 319,29 7.100 139,3
2019 20.156 1.867 8.600 167,1
2020 24.996 2.761 9.400 203,7

Die Bemühungen, neue Inhalte zu produzieren und Rechte für zusätzliche Inhalte zu sichern und in 190 Staaten zu diversifizieren[71], haben dazu geführt, dass das Unternehmen Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe eingegangen ist: 21,9 Milliarden US-Dollar ab September 2017 gegenüber 16,8 Milliarden US-Dollar im Vorjahr.[72][73] Im Oktober 2018 kündigte Netflix an, weitere zwei Milliarden US-Dollar Schulden aufzunehmen, um neue Inhalte zu finanzieren.[74] Am 19. Januar 2021 äußerte Netflix, zukünftig nicht mehr auf externe Finanzierungen für die laufenden Geschäfte angewiesen zu sein.[75]

Umweltauswirkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der CO2-Fußabdruck von Netflix für das Jahr 2020 beträgt 1.100.000 Tonnen, wobei etwa die Hälfte durch die physische Produktion der Videoinhalte bedingt ist.[76] Emissionen durch die Internetübertragung oder den Stromverbrauch der Endgeräte werden hier nicht mit einberechnet.

Netflix ist jedoch mittlerweile für mehr als ein Drittel des Internetverkehrs in den Vereinigten Staaten verantwortlich, was zu einem erheblichen Energieverbrauch und damit verbunden zu einem beträchtlichen Ausstoß von Treibhausgasen führt.[77] Bei der Übertragung und Wiedergabe von On-Demand-Videodiensten wie Netflix werden jährlich etwa 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid freigesetzt, was etwa 0,3 % der weltweiten Emissionen entspricht. Die Nutzung solcher Videodienste setzt damit etwa so viel CO2 pro Jahr frei wie der Staat Belgien.[78] Netflix hat daran einen substanziellen Anteil.

Seit April 2017 ist Netflix Teil des Green Power Partnership der Amerikanischen Umweltschutzbehörde.[79] Gemäß deren Veröffentlichungen verbraucht Netflix jährlich sowohl direkt als auch indirekt über Partner 172,5 Gigawattstunden Strom, die durch Kauf von Zertifikaten zu rechnerisch 325 % aus erneuerbaren Energien aus Biomasse, Solar und Wasserkraft stammen.[80] Googles Stromverbrauch ist im Vergleich 43 Mal so hoch, der von Microsoft 34,7 Mal. Schätzungen der Internationalen Energieagentur haben ergeben, dass der durchschnittliche Stromverbrauch von einer Stunde Netflix schauen bei etwa 0,08 kWh liegt, wobei der Großteil des Energieverbrauchs auf das Endgerät zurückzuführen ist.[81]

Am 30. März 2021 gab Netflix bekannt, „bis Ende 2022 und von da an jedes Jahr Netto-Null-Emissionen von Treibhausgasen [zu] erreichen“.[82] Hierfür sollen Emissionen aus Scope 1 und 2 bis 2030 um 45 % reduziert und zusätzlich in Klimaschutzprojekte investiert werden.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streaming[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfangs setzte Netflix beim Streaming ausschließlich auf Produkte und Technologien von Microsoft, wie VC-1 als Videocodec und WMA als Audiocodec. Mittlerweile werden auch andere Standards wie beispielsweise H.264 oder H.265 für Video und Ogg Vorbis oder AC-3 für Audio benutzt.[83] Die Vielzahl der Kombinationen bedeutet, dass ein Titel bis zu 120-mal mit verschiedenen Codecs und Einstellungen enkodiert werden muss.[84]

Die Bitrate der Videos wird beim Streaming an die Geschwindigkeit der Internetleitung des Zuschauers angepasst (Adaptive Bitrate Streaming). Für die niedrigste Qualität wird mindestens eine Geschwindigkeit von 1,5 Mbit/s empfohlen, während für 4K-Videos 25 Mbit/s benötigt werden.

Mehrsprachigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Angeboten, mit denen sich Netflix von der Konkurrenz abheben möchte, gehören englischsprachige Produktionen, die auch in verschiedenen anderen Sprachen verfügbar sind.[85]

Download[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 30. November 2016 bietet Netflix über die Android- und iOS-App einen Download-Modus an, bei dem gewisse Inhalte heruntergeladen und anschließend ohne Internetverbindung angeschaut werden können. Nach einer gewissen Zeit stehen die Inhalte nicht mehr zum Ansehen bereit und müssen erneut heruntergeladen werden, um zu verhindern, dass Inhalte trotz abgelaufener Lizenz oder abgelaufenem Abonnement noch angeschaut werden können.[86][87] Seit April 2017 unterstützt auch die Windows-10-App Downloads.[88]

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Netflix nutzt für seine IT-Infrastruktur Amazon Web Services. Masterkopien der Filme werden auf Amazon-S3-Servern gespeichert.

Zu den Endkunden kommen die Videos über externe Content Delivery Networks (Akamai, Limelight, Level 3). Alternativ können größere Internetdienstanbieter die Netflix Open Connect-Appliance kostenfrei beantragen. Diese Appliances nutzen das FreeBSD-Betriebssystem und den nginx-Webserver.[89]

Seit September 2014 ist Netflix am Düsseldorfer Internet-Knoten ECIX angeschlossen.[90] Im Oktober 2014 folgte in Berlin der BCIX.[91] Die Übertragungsrate wurde im Januar 2016 am BCIX auf 40 Gbit/s angehoben.[92]

Barrierefreiheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Netflix ist einer der wenigen Streaming-Anbieter, die viel Wert auf Barrierefreiheit legen. Blinde Menschen bzw. Personen mit einer Sehschwäche können die Untertitel individuell anpassen. So können bspw. die Untertitel in der Schriftart, Schriftgröße und Schriftfarbe nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Der Untertitel wird zusätzlich in nahe zu allen Filmen und Serien mehrsprachig bereitgestellt.[93]

Abonnements[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den letzten Jahren konnte Netflix ein stetiges Wachstum der zahlenden Abonnenten verzeichnen, das in den letzten Quartalen etwas abflachte.

Netflix nutzt seit 1999 ein Flatrate-Preismodell. Zurzeit kann man in Deutschland und Österreich zwischen folgenden drei Varianten wählen:[94]

Variante Preis / Monat Max. Auflösung Anzahl Geräte[Anm. 1]
Basic 07,99 € SD 1
Standard 12,99 € Full HD 2
Premium 17,99 € 4K 4
  1. Anzahl an Geräten, über die gleichzeitig gestreamt werden kann

Geräteunterstützung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Liste enthält einige von Netflix unterstützte Geräte, inklusive Blu-ray-Spielern, Tablet-Computern, Smartphones, HDTV-Receivern, Heimkino-Systemen, Set-Top-Boxen und Spielkonsolen.

Produkt Hersteller Gerät Unterstützte Regionen Unterstützung Unter-
titel
Anmerkungen
HDTV Audio
Roku SD Roku Set-Top-Box Vereinigte Staaten[95] Nein
Roku –
HD, HD-XR, XD, XDS
Ja App erhältlich im
Channel Store
Roku LT Vereinigte Staaten, Kanada, Großbritannien / Irland[95]
Roku 2 HD
Roku 2 – XD und XS
Roku 3 Ja
Roku 4
BD300 LG Blu-ray-Spieler
BD640 Ja Nein
BD-P2500 / 2550 Samsung
BD-P1590 [96]
BD-P1600 / 3600 / 4600 Ja Nein[96]
LH50-Serie LG Smart-TV Alle von Netflix unterstützten Regionen Dolby Digital 5.1 Ja App erhältlich im
LG TV App-Store
BD370 Blu-ray-Spieler
Xbox 360 Microsoft Spiel­konsole Alle von Netflix unterstützten Regionen[97] Ja[98] Dolby Digital 5.1 Ja App erhältlich im
Xbox Store
Xbox One/One S/One X Argentinien, Australien, Österreich, Belgien, Brasilien,
Kanada, Kolumbien, Dänemark, Finnland, Frankreich,
Deutschland, Irland, Israel, Italien, Mexiko, Niederlande,
Neuseeland, Norwegen, Schweden, die Schweiz, das
Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten[99]
Dolby Digital Plus 5.1
Nexus Player Asus Set-Top-Box Vereinigte Staaten, Kanada und Australien Stereo
PlayStation 2 Sony Spiel­konsole Brasilien Nein
PlayStation 3 Alle von Netflix unterstützten Regionen[100] Ja[101] Dolby Digital 5.1 Ja
PlayStation 4
PlayStation Vita Handheld-Konsole Vereinigte Staaten, Kanada und Lateinamerika[102] Nein
Wii Nintendo Spiel­konsole Alle von Netflix unterstützten Regionen[103]
Wii U Ja Stereo
TiVo S3, HD, HD XL,
Premiere, Roamio
TiVo Digitaler Videorekorder
WD TV Live Plus Western
Digital
Set-Top-Box
WD TV Live Gen 3 (2011) Dolby Digital Plus Ja
WD TV Play
Apple TV (2. Generation) Apple Alle von Netflix unterstützten Regionen[104] Ja
Apple TV (3. Generation) Dolby Digital 5.1
Apple TV (4. Generation)
Apple TV 4K (5. Generation) Dolby Digital 5.1, Dolby Digital Plus 7.1, Dolby Atmos
Boxee Box D-Link Vereinigte Staaten
Chromecast Google Digitaler Medien­empfänger USA, Kanada, Brasilien, Großbritannien, Niederlande,
nordische Länder, Italien, Deutschland, Österreich, die Schweiz,
Belgien.[105]
5.1-Audio Ja
Amazon Fire TV Stick Amazon Bestimmte Dienste können außerhalb der USA nicht
zur Verfügung stehen[106]
Dolby Digital Plus
zertifiziert, bis zu 7.1
Verknüpfung auf Homescreen vorinstalliert
YouView YouView Set-Top-Box Dolby Digital 5.1
Rock-Box Strong
Australia
Digitaler Medien­empfänger Australien
MPT Digitaler Medien­empfänger /
Set-Top-Box
AN4
AN4M Digitaler Medien­empfänger
MR201, MR401, MR601 Deutsche

Telekom

Set-Top-Box Deutschland Dolby Digital 5.1
WeTek Core WeTek Set-Top-Box Stereo

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem 2015 veröffentlichten Test der Stiftung Warentest zur Verfügbarkeit von aktuellen Filmen und Serien schnitt Netflix – wie alle getesteten Streaming-Anbieter – nur mäßig ab. Sehr positiv wurde hingegen die Bildqualität des Angebots bewertet.[107] Die Auswahl an Filmen und Serien ist zudem abhängig vom Ort des Nutzers, da die Lizenzen für jedes Land einzeln verhandelt werden müssen. In Deutschland ist das Angebot im internationalen Vergleich reduziert. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Titel lässt sich nur über inoffizielle Dienste anzeigen.[108]

Bei einem erneuten Test im Januar 2020 verglich die Stiftung Warentest elf verschiedene Videostreaming-Dienste und bewertete diesmal erstmals die jeweiligen Originalproduktionen als zentralen Punkt.[109] In der Kategorie „Videostreaming per Abo“ wurde Netflix mit der Benotung 2,8 Testsieger. Der Konkurrent Amazon Prime Video erreichte den zweiten Platz mit der Note 3,3.[110]

Ippei Ichii – ein Animator des Animestudios MAPPA – kritisierte Netflix im Juli 2021, dass für die Produktion eines Anime für den Streaminganbieter beim Studio die niedrigste Bezahlung angeboten worden sei. So unterbreitete der Produzent für ein nicht benanntes Werk 3.800 Yen – was etwa 29 Euro entspricht – pro Schnitt. Er kritisierte das Unternehmen dafür, dass sie trotz eines immensen Kapitals Aufträge mit sehr niedrigen Löhnen – die laut Ichii wohl noch niedriger als bei einer regulären Fernseh-Animeproduktion seien – zu vergeben.[111][112]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marcus S. Kleiner: Streamland. Wie Netflix, Amazon Prime & Co. unsere Demokratie bedrohen. Droemer, München 2020, ISBN 978-3-426-27831-4 (mit Anmerkungen und Literaturverzeichnis).
  • Reed Hastings, Erin Meyer: Keine Regeln. Warum Netflix so erfolgreich ist. Econ, Berlin 2020, ISBN 978-3-430-21023-2 (mit Literaturangaben und Register).
  • Reed Hastings, Erin Meyer: No Rules Rules. Netflix and the Culture of Reinvention. Penguin Press, New York 2020, ISBN 9781984877864 (amerikanische Originalausgabe).
  • Oliver Schütte: Die Netflix-Revolution. Wie Streaming unser Leben verändert. Midas, Zürich 2019, ISBN 978-3-03876-525-7 (mit Anmerkungen und Bibliografie).
  • Christian Richter: FERNSEHEN – NETFLIX – YOUTUBE. Zur Fernsehhaftigkeit von On-Demand-Angeboten. Transcript, Bielefeld 2020, ISBN 978-3-8376-5481-3 (mit Anmerkungen und Bibliografie).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Netflix – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Officers & Directors. In: netflixinvestor.com. Netflix, abgerufen am 20. Februar 2019.
  2. a b Geschäftsbericht 2020. Abgerufen am 6. Februar 2021 (englisch).
  3. Gina Keating: Netflixed: The Epic Battle for America's Eyeballs. Portfolio/Penguin, New York 2012, ISBN 978-1-101-60143-3, S. 47.
  4. David Pogue: A Stream of Movies, Sort of Free. In: The New York Times. 25. Januar 2007, archiviert vom Original am 22. März 2016; abgerufen am 7. Februar 2016.
  5. Complete List of Movies on Netflix. In: What's On netflix. Posterity Information Technology Ltd. Abgerufen am 15. März 2020. The publisher cautions the data presented on its website may not reflect the entirety of the Netflix library
  6. a b Letter to Shareholders. In: Netflix. 20. Juli 2021, abgerufen am 21. Juli 2021 (englisch).
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