Albert Brinzinger

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Albert Brinzinger (* 1845; † 1918; vollständiger Name: Friedrich Albert Brinzinger) war ein deutscher Baumeister und Unternehmer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Albert Brinzinger betrieb eine Ziegelei. Im Jahr 1899 baute er die Gaststätte „Zu den drei Linden“, besser bekannt als „Jägerhaus“, in Liebersbronn, die aufgrund einer Stiftung Brinzingers 1918 in städtischen Besitz kam. Brinzinger war außerdem der Stifter von Material für das Kinderheim in Liebersbronn.[1]

Zusammen mit Julius von Jobst gründete Brinzinger das Komitee für die Hebung der Neckarschifffahrt, um den Neckar bis nach Plochingen schiffbar zu machen. Brinzinger, der sich auch für die Förderung der Esslinger Neckarkanäle einsetzte, wurde zu Lebzeiten für diese Bemühungen verspottet. Der Plochinger Hafen wurde erst 50 Jahre nach seinem Tod eröffnet. 1908 reiste Brinzinger zusammen mit Max von Mülberger und dessen Frau nach St. Petersburg zum Internationalen Schifffahrts-Kongress.[2]

Nach Albert Brinzinger ist der Brinzingerweg im Esslinger Stadtteil Liebersbronn benannt[3], ebenso der Städtische Kindergarten „Albert Brinzinger“ in der Urbanstraße 22 in Esslingen.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Andrea Steudle u. a.: Stadt Esslingen am Neckar. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Band I.2.1.) Thorbecke, Ostfildern 2009, ISBN 978-3799508346, S. 314 und 317.
  2. http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel368501.cfm
  3. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vergessene-psychiater-und-baumeister.7aba7594-e166-4ae1-841a-e81bdc5dc6f1.html
  4. http://www.familiennavigator.de/verzeichnis/Baden-Wuerttemberg/Esslingen+am+Neckar/Esslingen/kindergaerten-kitas/52119