Alexander Ahndoril

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alexander Ahndoril mit seiner Frau Alexandra Coelho Ahndoril auf der Göteborger Buchmesse im September 2010

Alexander Ahndoril, geborener Gustafsson (* 20. Januar 1967 in Upplands Väsby) ist ein schwedischer Schriftsteller und Dramatiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ahndoril schrieb Romane und Theaterstücke. Der Roman Regissören über Ingmar Bergman von 2006 weckte große Aufmerksamkeit in Schweden. Sie beruhte auf einer öffentlichen Verurteilung des Romanes durch Bergman, obwohl er das Manuskript im Vorfeld las und für gut befand, bevor es in den Druck ging. Regissören wurde in verschiedene Sprachen übersetzt, darunter ins Englische, Russische, Polnische, Holländische, Tschechische, Ungarische, Norwegische und Dänische. 2009 erschien sein neunter Roman Diplomaten, der eine fiktive Geschichte über den Kampf eines schwedischen Diplomaten für die Abrüstung des Irak im Jahr 2003 erzählt. Hans Blix wird als Protagonist des Werkes gesehen. Sowohl das Vor- als auch das Nachwort stellen fest, dass die Privatsphäre des Diplomaten genauso erfunden wie das öffentliche Leben wahrheitsgemäß dargestellt worden ist.[1] Regissören ist Teil 1, Diplomaten Teil 2 einer geplanten Romantrilogie über schwedische Männer.

Ahndoril schrieb zusammen mit seiner Frau, der Schriftstellerin Alexandra Coelho Ahndoril, Hypnotisören, Paganinikontraktet, Eldvittnet und Sandmannen unter dem Pseudonym Lars Kepler.[2] Das Ehepaar lebt zurzeit mit seinen drei Töchtern in Stockholm.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Den äkta kvinnan, 1989
  • Om hjärtat är vidrigt, 1991
  • En människas tal, 1992
  • Den magiska disciplinen, 1993
  • Jaromir, 1995
  • Thaiboxaren, 1998
  • Lustresa, 2004
  • Regissören, 2006
  • Hypnotisören, 2009 (zusammen mit Alexandra Coelho Ahndoril unter dem Pseudonym Lars Kepler; deutscher Titel: Der Hypnotiseur, 2010)
  • Diplomaten, 2009
  • Paganinikontraktet, 2010 (zusammen mit Alexandra Coelho Ahndoril unter dem Pseudonym Lars Kepler; deutscher Titel: Paganinis Fluch, 2011)
  • Eldvittnet, 2011 (zusammen mit Alexandra Coelho Ahndoril unter dem Pseudonym Lars Kepler; deutscher Titel: Flammenkinder, 2012)
  • Sandmannen, 2012 (zusammen mit Alexandra Coelho Ahndoril unter dem Pseudonym Lars Kepler; deutscher Titel: Der Sandmann, 2014)

Dramatik (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Irra, 1993
  • Demonverket, 1994
  • Fallet Orvar, 1995
  • Horan i Konstantinopel, 2002
  • Nya Maratondansen, 2003
  • Pappas hjärta, 2003
  • När Josefin försvann, 2003
  • Hissar, 2003
  • Turister, 2004
  • Glas i regn, 2006
  • Smekningen, 2006
  • Socialistisk tävlan, 2007
  • Privat film, 2007
  • Konsten att förbli fri, 2008
  • Sömnkliniken, 2009

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Alexander Ahndoril – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diplomaten: Maktspel i Blixbelysning. Svenska Dagbladet, 2. Oktober 2009, abgerufen am 11. Februar 2016 (schwedisch).
  2. Ahndoril bakom pseudonymen Kepler. Svenska Dagbladet, 11. August 2009, abgerufen am 11. Februar 2016 (schwedisch).