Alexander Douglas-Hamilton, 10. Duke of Hamilton

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Alexander Douglas-Hamilton, 10. Duke of Hamilton. (Henry Raeburn)

Alexander Douglas-Hamilton, 10. Duke of Hamilton, 7. Duke of Brandon (* 3. Oktober 1767 in London; † 18. August 1852 ebenda) war ein schottischer Adliger.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alexander Hamilton war der Sohn des Archibald Hamilton, 9. Duke of Hamilton und dessen Gemahlin Harriet Stewart of Galloway. Er folgte seinem Vater als 10. Duke of Hamilton 1819. Alexander wurde ausgebildet in Harrow und an der Oxford University. 1802 wurde er Parlamentsmitglied für Lancashire sowie Lord Lieutenant von Lanarkshire. Von 1806 bis 1807 war er britischer Botschafter in Russland und danach Mitglied des Privy Council. Von 1820 bis 1822 war er auch Großmeister der Freimaurer in Schottland.

Hamilton war ein bekannter Dandy. Verschuldet veräußerte er einen großen Teil der umfangreichen Familienbibliothek, darunter die bekannte Hamilton-Bibel. Sein außergewöhnliches Interesse an Mumien ging so weit, dass er seinen eigenen Leichnam nach seinem Tode durch den Experten Thomas Pettigrew mumifizieren ließ. Er wurde auf seinem schottischen Anwesen im Hamilton Palace bestattet.

Der Herzog war seit 1810 mit Susan Euphemia (1786−1859), Tochter des William Beckford verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
Archibald Hamilton Duke of Hamilton
1819–1852
William Hamilton