Alienware

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Alienware Limited
Logo
Rechtsform Limited
Gründung 1996
Sitz Miami, USA
Leitung Nelson Gonzalez
Alex Aguila
Mitarbeiter 700+
Branche Personal Computer, Notebooks
Website Alienware Homepage (deutsch)
Alienware Homepage (englisch)
Alienware-Stand
Alienware-Tastur
Alienware-Gehäuse
Alienware M11x
Alienware M15x
Alienware M15x
Alienware Area 51
Alienware Aurora
Alienware Aurora

Alienware ist ein zu Dell gehörender Hersteller von PC-Systemen, die speziell auf die Bedürfnisse von Computerspiel-Konsumenten und deren Hardwareanforderungen zugeschnitten sind.

Produkte[Bearbeiten]

Die von Alienware hergestellten PCs besitzen ein ungewöhnliches Design, das sich von normalen PC-Gehäusen unterscheidet und sich an optischen Klischees über Außerirdische orientiert (daher auch der Name Alienware). Die PC-Gehäuse dieser Firma basieren auf denen der Firma Chieftec und heißen firmenintern Predator (englisch für Raubtier).

Die PCs sind vor allem wegen dieser nicht im Handel einzeln erhältlichen Gehäuse beliebt, es werden jedoch inzwischen im Handel ähnliche Gehäuse von vor allem asiatischen Produzenten angeboten.

Alienware sieht sich als Qualitätsanbieter und betreibt eine Hochpreispolitik, zumeist werden nur Markenartikel verbaut. Kunden kritisieren die hohen Preise, denn abgesehen von dem Gehäuse lassen sich zu einem niedrigeren Preis gleich starke bzw. leistungsstärkere PCs zusammensetzen. Alienware hat sich durch sorgfältige Verarbeitung das Image eines Nobel-PCs aufgebaut. Die PCs konnten ausschließlich über die Websites von Dell und Alienware erworben werden, doch im Dezember 2009 tauchte erstmals ein Alienware-PC bei Media Markt auf.[1] Neben Hochleistungs-Spiele-PCs werden auch Mediacenter-PCs und Notebooks im Produktsortiment geführt.

Seit dem Kauf durch Dell gibt es komplett neue Gehäuse, eins für MicroATX und eins für ATX. Das ist das erste Mal, dass die Gehäuse der Gaming-Serien Aurora und Area 51 voneinander abweichen.

Ferner bestehen bei den Notebooks ab dem Modelljahr 2011 die Chassis nicht wie bisher aus Aluminium, sondern aus dem leichteren Magnesium.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1996 von Nelson Gonzales und Alex Aguila in den Vereinigten Staaten gegründet. Die Firmenzentrale befindet sich in Miami (USA) und der europäische Hauptsitz in Irland. Von Beginn an konzentrierte sich Alienware auf den Gaming-Bereich und war in diesem Bereich trotz der Ansiedelung im Hochpreis-Segment äußerst beliebt.[2] Am 23. März 2006 wurde bekannt, dass Alienware von Dell aufgekauft wurde, aber weiterhin unter eigenem Namen auftreten soll.

Computermodelle[Bearbeiten]

Desktops[Bearbeiten]

Aurora

  • Der Aurora R1 (eingestellt): Dieses Modell basiert auf Intels X58-Plattform (LGA 1366). Alle angebotenen Prozessoren waren aus Intels Core i7 (erste Generation, Nehalem mit 4- oder wahlweise 6-Kern-Prozessoren). In Reihenfolge der Modellnummer: 920, 930, 940, 950, 960, 965 Extreme, 970 (6-Kern), 975X, 980 (6-Kern), 980X (6-Kern), 990X (6-Kern) und 995X (6-Kern). Eine Wasserkühlung für den Prozessor wurde werkseitig verbaut. Es konnte zwischen AMDs HD 5000 Reihe oder Nvidias GT und GTX 400 bzw. 500 Reihe entschieden werden. Man konnte zwischen einem 525-Watt- oder 875-Watt-Netzteil wählen. Sowohl das Netzteil als auch das Motherboard unterstützen SLI und CrossfireX-Betrieb.
  • Der Aurora R2 (eingestellt): Dieses Modell war der erste Alienware-Computer, der nicht nur direkt von Alienware vertrieben werden durfte. Er ist die Weiterentwicklung des Aurora R1. Er basierte auf Intels P55 Plattform (LGA 1156). Alle angebotenen Prozessoren waren aus Intels Core i5 und Core i7 Reihe (erste Generation, Lynnfield nur 4-Kern Prozessoren). In Reihenfolge der Modellnummer: i5 750, i5 760, i7 860, i7 870, i7 875 und i7 880. Eine Wasserkühlung für den Prozessor wurde werkseitig verbaut. Es konnte zwischen AMDs HD 5000 Reihe oder Nvidias GT und GTX 400 bzw. 500 Reihe entschieden werden. Man konnte zwischen einem 525 Watt oder 875 Watt Netzteil wählen. Sowohl das Netzteil als auch das Motherboard unterstützen SLI und CrossfireX-Betrieb.
  • Der Aurora R3 (eingestellt): Dieses Modell basiert auf Intels P67-Plattform (LGA 1155). Alle angebotenen Prozessoren waren aus Intels Core i5 oder Core i7 Reihe (zweite Generation, Sandy Bridge nur 4-Kern-Prozessoren). In Reihenfolge der Modellnummer: i5 2300, i5 2400, i5 2500, i5 2500K, i7 2600, i7 2600K. Eine Wasserkühlung für den Prozessor wurde werkseitig verbaut. Es konnte zwischen AMDs HD 5000 Reihe oder der HD 6000 Reihe und Nvidias GT bzw. GTX 400 und 500 Reihe entschieden werden. Man konnte zwischen einem 525-Watt- oder 875-Watt-Netzteil wählen. Sowohl das Netzteil als auch das Motherboard unterstützen SLI und CrossfireX-Betrieb.
  • Der Aurora R4: Dieses Modell basiert auf Intels X79-Plattform (LGA 2011). Alle angebotenen Prozessoren sind aus Intels Core i7 (dritte Generation, Sandy Bridge Extreme mit 4- oder wahlweise 6-Kern-Prozessoren). In Reihenfolge der Modellnummer: i7 3820, i7 3930K (6-Kern), i7 3960X (6-Kern), i7 4820K (4-Kern), i7 4930K (6-Kern) Prozessor. Eine Wasserkühlung für den Prozessor wurde werkseitig verbaut. Es kann zwischen AMDs HD 6000 Reihe oder der HD 7000 Reihe und Nvidias GTX 500/600/700 Reihe entschieden werden. Man kann zwischen einem 525-Watt- oder 875-Watt-Netzteil wählen. Sowohl das Netzteil als auch das Motherboard unterstützen SLI und CrossfireX-Betrieb.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alienware – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. billigdrucker.de: Alienware Area 51 bei Mediamarkt, 18. Dezember 2009, abgerufen am 18. Dezember 2009
  2. HI-TECH vs Alienware