Altbierlingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Altbierlingen
Koordinaten: 48° 15′ 15″ N, 9° 45′ 6″ O
Höhe: 507 m ü. NN
Fläche: 4,9 km²
Einwohner: 498 (31. Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 89584
Vorwahl: 07391

Altbierlingen ist ein Teilort der Großen Kreisstadt Ehingen (Donau) im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort wurde im Jahr 1973 nach Ehingen eingemeindet. Ortsvorsteher ist derzeit Michael Mouratidis.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Urkunde des Klosters St. Gallen wurde erstmals im Jahr 776 ein „Bierlingen“ erwähnt. Offen ist dabei, ob der heutige Ehinger Teilort Altbierlingen oder der Ehinger Teilort Kirchbierlingen gemeint ist. Im Jahr 1219 ist erstmals vom Ort „Altbilringen“ die Rede, also von Altbierlingen.

Einst gehörte der Ort zur Herrschaft der Grafen von Berg. Mit dieser Herrschaft kam der Ort im Jahr 1343 an Österreich. Seit dem Jahr 1681 war Altbierlingen – ebenso wie der Ehinger Teilort Berg – Pfand. Vom Jahr 1732 an war Altbierlingen Lehen der Grafen Schenk von Castell. Größter Grundherr war das Spital Ehingen und verschiedene andere Ehinger Stiftungen, zwei Falllehen besaß das Kloster Urspring, weitere Lehen Graf Schenk von Castell; es gab noch andere Lehensinhaber mit geringeren Einkünften. Im Jahr 1805 wurde Altbierlingen ins Königreich Württemberg eingegliedert und dem Oberamt Ehingen zugeordnet. Nachdem der Ort zuvor von Berg aus verwaltet wurde, erhielt es im Jahr 1811 einen eigenen Schultheiß. Seit 1938 gehörte Altbierlingen zum Landkreis Ehingen. Altbierlingen wurde am 1. Januar 1973 nach Ehingen eingemeindet[1] und ist dort seitdem ein Teilort.

Die Altbierlinger Kapelle St. Wendelin stammt aus dem 18. Jahrhundert, abgesehen von ihrem spätgotischen Westturm. Die Kapelle gehört zur Pfarrei Kirchbierlingen.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 527.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]