Illerrieden

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Illerrieden
Illerrieden
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Illerrieden hervorgehoben
Koordinaten: 48° 16′ N, 10° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Alb-Donau-Kreis
Höhe: 492 m ü. NHN
Fläche: 18,17 km2
Einwohner: 3287 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 181 Einwohner je km2
Postleitzahl: 89186
Vorwahl: 07306
Kfz-Kennzeichen: UL Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 08 4 25 066
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wochenauer Straße 1
89186 Illerrieden
Webpräsenz: www.illerrieden.de
Bürgermeister: Jens Kaiser
Lage der Gemeinde Illerrieden im Alb-Donau-Kreis
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Über dieses Bild
Illerrieden um 1900

Illerrieden ist eine Gemeinde im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Illerrieden liegt zirka 15 Kilometer südlich von Ulm und etwa 42 Kilometer nördlich von Memmingen an der Iller. Sie gehört unter regionalplanerischen Gesichtspunkten der Region Donau-Iller und naturräumlich Mittelschwaben an.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illerrieden grenzt im Norden an Illerkirchberg(Oberkirchberg), im Osten an Vöhringen, im Süden an Dietenheim(Regglisweiler) und im Westen an Schnürpflingen und Staig.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Illerrieden gehören neben dem Zentrum die zwei Ortsteile Wangen und Dorndorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illerrieden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illerrieden wurde erstmals im Jahr 1291 urkundlich erwähnt. Von 1568 bis 1806 unterstand es dem Deutschen Ritterorden und war hierbei eine Exklave der Deutschordenskommende Altshausen innerhalb der Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund. Durch die Rheinbundakte vom 12. Juli 1806 kam der Ort zum Königreich Württemberg. Die heutige Gemeinde wurde am 1. März 1972 durch die Vereinigung der Gemeinden Illerrieden und Wangen neu gebildet. Bereits am 1. Januar 1971 wurde Dorndorf nach Illerrieden eingemeindet.[2]

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorndorf

Dorndorf wurde erstmals 1153 erwähnt und war bereits von 1810 bis 1824 nach Illerrieden eingemeindet. Seit der Gebietsreform in den 1970er Jahren gehört es endgültig zu Illerrieden.

Wangen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wangen
Ortsteil Wangen um 1935

Wangen wurde erstmals 805 erwähnt. Ferdinand Eggmann schreibt: „Im Jahre 805 schenkte nämlich Cadaloh (Adalho) Sohn des Grafen Peratold dem Kloster St. Gallen Güter in Wangen prope (nahe) Düttenheim (Dietenheim)“[3]. Der Ortsteil war bereits von 1810 bis 1828 nach Illerrieden eingemeindet. Seit der Gebietsreform in den 1970er Jahren gehört es endgültig zu Illerrieden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister [4][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtszeit Name
1849–1850 Lorenz Hueter
1850–1894 Remigius Vogt
1894–1919 Karl Nothelfer
1919 Joseph Nothelfer
1920–1945 Nikolaus Stocker
1945–1966 Johannes Mock
1966–2004 Franz Geisinger
seit 2004 Jens Kaiser

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1986 besteht eine Partnerschaft mit Guignicourt im französischen Département Aisne.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sportfreunde Illerrieden 1926 e.V., der hauptsächlich aus den Abteilungen Fußball, Leichtathletik, Turnen und Gymnastik besteht, wurde im Jahre 1926 als FV Sportfreunde Illerrieden gegründet und war zunächst ein reiner Fußballverein. Der Verein trägt seine Heimspiele im Iller-Stadion in Illerrieden aus, das rund 1000 Stehplätze bietet.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Illerrieden verfügt über eine eigene Grund-, Haupt- und Werkrealschule. Realschule und Gymnasium können in Vöhringen besucht werden. Außerdem gibt es einen Kindergarten vor Ort.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Geistlicher Rat Pfarrer Hans König
  • Bürgermeister a. D. Franz Geisinger

Im Ort geboren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ferdinand Eggmann: Die Geschichte des Illertals. Ulm 1862 (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Illerrieden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 457.
  3. Ferdinand Eggmann: Die Geschichte des Illerthales. J.F. Ling, Ulm 1862, S. 519–520.
  4. Uwe Schmidt Beate Sauerbrey: Im Wandel der Geschichte Dorndorf Illerrieden Wangen. Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 2004, S. 134.