Altenhilfe

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Eine Pflegerin holt Senioren von der Tagesstation eines Altenheims zur Behandlung ab

Unter Altenhilfe sind in Deutschland gesetzlich bestimmte Maßnahmen und Initiativen zur Förderung und Unterstützung alter Menschen zu verstehen. Das kann in Institutionen oder in offener, so genannter niederschwelliger Weise geschehen.

„Offen“ meint dabei nicht die räumliche Anlage, sondern den hohen Grad an Unverbindlichkeit für die Klienten. So kann eine Tagespflegeeinrichtung stundenweise oder regelmäßig besucht werden.

Ein Altenheim ist eine „Einrichtung der Altenhilfe“, sein Träger – eine gemeinnützige Organisation oder ein Gewerbebetrieb – ein „Träger der Altenhilfe“. Auch ambulante Dienste und Sozialstationen sind „Einrichtungen der Altenhilfe“, die betreuungsbedürftigen Menschen u. a. Alten- und Krankenpflege in der jeweils eigenen Wohnung gegen Entgelt zukommen zu lassen. Mitarbeitende dort sind Teil der professionellen Pflege mit unterschiedlicher beruflichen Qualifikation.

Die Altenpflege als professionalisiertes Berufsfeld im Bereich der Altenhilfe befasst sich mit der Betreuung und der Pflege von betagten Menschen auch in weiteren Institutionen, z. B. Altentagesstätte, Pflegeheim mit dem Schwerpunkt Gerontopsychiatrie, Tagesklinik, Gerontopsychiatrie als Teil eines Krankenhauses oder auf individueller Vertragsbasis.

Altenhilfe kann auch die Bezeichnung einer bestimmten Form der finanziellen Unterstützung durch das Sozialamt sein.

Hauptartikel: Altenhilfe (Sozialleistung)

Außerdem wird unter Altenhilfe auch eine Form der sozialen Betreuung verstanden, über pflegerische oder hauswirtschaftliche Betreuungsformen hinaus, die z. B. von der Caritas und der Diakonie, also im Rahmen der Kirchengemeinden, angeboten werden.

Hauptartikel: Altenpflege

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • David Thiele: Wohngemeinschaften für Senioren und Menschen mit Behinderung. 2016 ISBN 978-3-658-11774-0.
  • Nando Belardi, Marlies Fisch: Altenhilfe. Eine Einführung für Studium und Praxis. Beltz Verlag, Weinheim und Basel 1999.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]