Amitav Ghosh

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Amitav Ghosh

Amitav Ghosh (Bengalisch: অমিতাভ ঘোষ, Amitābh Ghoṣ; * 11. Juli 1956 in Kolkata (Kalkutta), Westbengalen) ist ein indischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ghosh verbrachte seine Kindheit in Bangladesch, Sri Lanka und Nordindien. Er studierte in Delhi Geschichte und war in der Regierungszeit Indira Gandhis oppositionell tätig. An der St Edmund Hall der Universität Oxford promovierte er als Sozialanthropologe und lehrte danach selbst an einer Universität in Delhi. Ghosh lebt in New York. Er schreibt auf Englisch; sowohl Romane als auch Essays. Darin beschäftigt er sich hauptsächlich mit seiner Heimat, dem indischen Subkontinent, den er häufig bereist. Bekannt wurde er vor allem durch seinen im kolonialen Birma angesiedelten Roman The Glass Palace (Der Glaspalast). Für diesen literarischen Text erforschte er mehrere Jahre die Lebensumstände und Geschichte Indiens und Birmas.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 wurde er mit dem Orden Padma Shri geehrt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Essays
  • Zeiten des Glücks im Unglück. Indische Augenblicke. Blessing, München 2006, ISBN 3-89667-314-9.
Romane
  • The Circle of Reason. Hamish Hamilton, London 1986.
  • Das Calcutta Chromosom. Roman. („The Calcutta chromosome“). Goldmann, München 1999, ISBN 3-442-72489-9.
  • Der Glaspalast. Roman. („The Glass Palace“). Blessing, München 2006, ISBN 3-89667-303-3.
  • Hunger der Gezeiten. Roman. („The hungry tide“). Goldmann, München 2006, ISBN 3-442-73497-5.
  • In einem alten Land. Roman. („In an antique land“). Goldmann, München 2003, ISBN 3-442-72997-1.
  • Das mohnrote Meer. Roman. („Sea of Poppies“). Heyne, München 2009, ISBN 978-3-453-40597-4.
  • Der rauchblaue Fluss („River of Smoke“). Blessing Verlag, München 2012, ISBN 978-3-89667-360-2.
  • Schattenlinien. Roman. („The shadow lines“). Goldmann, München 2003, ISBN 3-442-72998-X.
  • Die Flut des Feuers ("Flood of Fire"). Blessing, München 2016, ISBN 978-3-89667-361-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]