Amt Bornefeld-Hückeswagen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Amt Bornefeld Karte 1789

Das Amt Bornefeld-Hückeswagen war ein Gerichts- und Verwaltungsbezirk im Herzogtum Berg. Es entstand 1555 als Zusammenschluss der altbergischen Ämter Bornefeld und Hückeswagen.

Es bestand aus der Freiheit Hückeswagen, dem gleichnamigen Kirchspiel mit den vier Honschaften Berghausen, Große Honschaft, Herdingsfeld und Lüdorf der Außenbürgerschaft Hückeswagen, der Stadt Lennep mit der Außenbürgerschaft Lennep, Fünfzehnhöfe, dem Kirchspiel Dabringhausen mit der Oberhonschaft und der Niederhonschaft, dem Kirchspiel Dhünn, dem Kirchspiel Remscheid mit der Honschaft Remscheid, dem Kirchspiel Wermelskirchen mit den drei Honschaften Oberhonschaft, Dorfhonschaft und Niederhonschaft.[1]

Haus Nagelsgaul bei Wipperfürth war über mehrere Generationen Wohnsitz der adeligen Amtmänner aus der Familie von Nagel. Der Sitz des Richters war zuletzt bis 1812 Schloss Hückeswagen. Der Sitz der Amtmänner, zuletzt bis 1812 versehen durch Carl Philipp von Schatte, war Wermelskirchen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bergische Ämterverfassung im Jahr 1363

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Nicolaus J. Breidenbach: Das Gericht in Wermelskirchen, Hückeswagen und Remscheid von 1639 bis 1812. Texte und Berichte aus den Gerichtsprotokollen und Amtsakten von Bornefeld-Hückeswagen, Verlag Gisela Breidenbach, Wermelskirchen 2005, ISBN 3-9802801-5-2

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz