Andreas Schulz (Historiker)

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Andreas Schulz (* 1958) ist ein deutscher Historiker und Generalsekretär der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V. in Berlin.

Von 1979 bis 1986 studierte Andreas Schulz Mittlere und Neuere Geschichte, Politologie und Romanistik an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main, wo er auch promoviert wurde und sich habilitierte. 1992/1993 war er Förderstipendiat am Historischen Kolleg in München. In den Jahren 1989 bis 2000 arbeitete er dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er lehrte von 2001 bis 2007 als Hochschuldozent für Neuere Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Seit 2007 ist Andreas Schulz als Nachfolger von Martin Schumacher Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter der Forschungsstelle der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.

Andreas Schulz ist außerplanmäßiger Professor für Neuere Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herrschaft durch Verwaltung. Die Rheinbundreformen in Hessen–Darmstadt unter Napoleon I. Steiner, Stuttgart 1991.
  • Weltbürger und Geldaristokraten. Hanseatisches Bürgertum im 19. Jahrhundert. (= Schriften des Historischen Kollegs. Vorträge. Band 40). Stiftung Historisches Kolleg, München 1995 (Digitalisat).
  • Vormundschaft und Protektion. Eliten und Bürger in Bremen 1750–1880. Oldenbourg, München 2001.
  • Lebenswelt und Kultur des Bürgertums im 19. und 20. Jahrhundert. (= Enzyklopädie Deutscher Geschichte. Band 75). Oldenbourg, München 2005, 2. Auflage 2014.
  • (Mit-Hrsg.): Lebenswelten von Abgeordneten in Europa 1860–1990. Droste, Düsseldorf 2014.
  • mit Gisela Mettele (Hrsg.): Preußen als Kulturstaat im 19. Jahrhundert. Schöningh, Paderborn 2015.
  • mit Ewald Grothe und Aubrey Pomerance: Ludwig Haas. Ein deutscher Jude und Kämpfer für die Demokratie. Droste, Düsseldorf 2017, ISBN 978-3-7700-5335-3.
  • mit Marie-Luise Recker (Hrsg.): Parlamentarismuskritik und Antiparlamentarismus in Europa. Droste, Düsseldorf 2018, ISBN 978-3-7700-5336-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]