Angel Dust (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Angel Dust
ANGE DUST LOGO black.jpg

Juni 2018
Juni 2018
Allgemeine Informationen
Herkunft Dortmund, Deutschland
Genre(s) Heavy Metal, Power Metal, Speed Metal
Gründung 1984, 1997, 2016
Auflösung 1990, 2011
Website ww.angel-dust.de
Gründungsmitglieder
Andreas Lohrum
Gitarre / Gesang
Roman "Romme" Keymer
Frank Banx
Dirk "Assy" Assmuth
Letzte Besetzung
Gesang
Dirk Thurisch
Gitarre
Bernd Aufermann
Bass
Frank Banx
Keyboard
Boris Odenkirchen
Drums
Dirk "Assy" Assmuth
Ehemalige Mitglieder
Gitarre / Gesang
Andreas Lohrum (bis 1987)
Gitarre / Gesang
Roman "Romme" Keymer (bis 1987)
Bass
Christian Pohlmann (seit 2006–2011)
Gesang
Jörg Weiss (1986)
Gesang
Zeljko Topalovic ("S.L. Coe") (1988)
Gitarre
Winni Hirsch ("Vinny Lynn") (1988)
Gitarre
Stefan Knauer (1988)
Schlagzeug
Michael Sticken (2000–2001)
Gitarre
Ritchie Wilkison (2001–2002)
Schlagzeug
Nick Seelinger (2002)
Vocals
Carsten Kaiser (2005–2010)
Keyboard
Steven Banx (1997–2011)

Angel Dust ist eine deutsche Heavy Metal-Band aus Dortmund.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde 1984 von Andreas Lohrum (Gitarre und Gesang) gegründet, ein Jahr später stießen Dirk "Assy" Assmuth (Schlagzeug), Roman "Romme" Keymer (Gitarre, Gesang) und Frank Banx (Bass) dazu.

1986 wurde via Disaster Records das Debütalbum Into The Dark Past veröffentlicht, stilistisch purer Speed Metal. Für das zweite Album To Dust You Will Decay wurde mit S.L. Coe ein 1988 ein zusätzlicher Sänger engagiert. Die beiden Gitarristen Lohrum und Keymer zogen sich aber noch vor der Produktion – wegen privater Unstimmigkeiten mit dem neuen Sänger – aus der Band zurück. Als Ersatz stießen Vinny Lynn und Stefan Knauer dazu.

1989 folgte eine zweiwöchige Tournee im Vorprogramm von Running Wild. Anschließend gab es weitere Shows u. a. mit Blind Guardian, Destruction, Tankard und Sodom. 1990 lösten sich Angel Dust dann zum ersten Mal auf.

Sieben Jahre später erfolgte eine Reunion um die beiden Gründungsmitglieder Banx und Assy. Dazu verpflichtete man mit Dirk Thurisch einen neuen Sänger, mit Bernd Aufermann einen neuen Gitarristen und mit Steven Banx erstmals einen Keyboarder. 1998 wurde dann in dieser Besetzung das dritte Album Border Of Reality auf dem Label Century Media veröffentlicht. Stilistisch – nicht zuletzt durch das Keyboardspiel von Steven Banx – kein Speed Metal mehr, sondern abwechslungsreicher Power Metal.

Nach den Alben Bleed (1999) und Enlighten The Darkness (2000) ging die Band u. a. mit Overkill, Jag Panzer, Lefay und Steel Prophet auf Tour durch Europa, sowie mit God Forbid, Nevermore und Opeth durch Nordamerika. Bernd Aufermann verließ vor der USA-Tour die Band und wurde durch Ritchie Wilkison ersetzt, welcher schon für Demons & Wizards spielte. Zusammen mit Wilkison nahmen Angel Dust 2002 noch das Album Of Human Bondage auf, bevor sich die Band dann 2011 abermals auflöste. Eine nochmalige Reunion sollte es dann auch nicht mehr geben.

2016 erhielt die Band die Einladung zu einer Show in den USA. Der Veranstalter des Prog Power Festival in Atlanta wollte die Band in der Besetzung des Enlighten The Darkness Albums für 2017 verpflichten. Bis auf Steven Banx, der aus privaten Gründen passen musste, haben alle zugesagt, sich noch einmal für diese eine Show im Proberaum zu treffen und ein Live-Programm auszuarbeiten. Als Ersatz für Steven Banx entschied man sich für Boris Odenkirchen.

Nachdem eine Facebook-Seite veröffentlicht wurde, auf der man die Show in Atlanta ankündigte, folgten Anfragen zu weiteren Shows in Deutschland und Europa. So spielte man vor Atlanta 2017 noch auf dem Bang your Head Festival (Warm Up) in Balingen und auf dem Metalacker-Festival in Tennenbronn. Nach der US-Show entschloss man sich, 2018 erstmals seit 2002 wieder ein neues Album zu veröffentlichen.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Into the Dark Past
  • 1988: To Dust You Will Decay
  • 1998: Border of Reality
  • 1999: Bleed
  • 2000: Enlighten the Darkness
  • 2002: Of Human Bondage

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Angel Dust – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien