Anil Jacob Kunnel

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Anil George Jacob Kunnel (* 1984 in Geseke) ist ein deutscher Regisseur, Filmproduzent und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kunnel studierte ab 2003 Kommunikationswissenschaft, Anglistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) und legte die Magisterprüfung ab. Seit 2013 ist er dort Doktorand.[1] Während des Studiums verbrachte er 2006 ein Auslandssemester an der Hawaiʻi Pacific University in Honolulu und absolvierte 2008 ein Forschungssemester in Bangalore zur Feldforschung zum Online-Verhalten von einkommensschwachen Arbeitssuchenden in Indien.

Arbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2008 verwirklichte Kunnel mit geringem Budget mehrere Kurzfilme. Das ZDF bescheinigte der Kurzfilmanthologie 5xAbschied[2] „eine außergewöhnliche filmische Qualität“.[3] Für die ZDF-Reihe Das kleine Fernsehspiel produzierte er im Rahmen der Ausschreibung „Bodybits“ den Film Pixelschatten, der im März 2011 seine Premiere feierte.[3][4]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008: Wände (Kurzfilm; Regie, Drehbuch und Produktion)
  • 2009: Nothing Happens (Kurzdokumentarfilm; Regie und Produktion)
  • 2009: Taucher (Kurzfilm; Regie, Drehbuch und Produktion)
  • 2009: Schimmer (Kurzfilm; Regie, Drehbuch und Produktion)
  • 2009: Heimkehr (Kurzfilm; Regie, Drehbuch und Produktion)
  • 2009: 3 (Kurzfilm; Drehbuch und Produktion)
  • 2011: Pixelschatten (TV-Film; Regie, Drehbuch und Produktion)
  • 2011: Aufruhr (Kurzfilm; Regie, Drehbuch und Produktion)
  • 2011: Abschiede (Regie, Drehbuch und Produktion)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Formalisierung des informellen Arbeitssektors in Indien durch internetbasiertes Social Networking: Eine explorative Annäherung an babajob.com (Magisterarbeit), GRIN Verlag, München 2012, ISBN 978-3-656-24562-9.
  • Florentine Dame, Elisabeth Weydt: An Grenzen: Acht Reisen durch Israel und Palästina. mit Beiträgen von Florian Grosser, Wenzel Stählin, Anil Kunnel, Philipp Spalek, Simone Sofia Stirner, Florian Schwarz, Carmen Reichert und Marcus A. Born und einem Vorwort von Wolfgang Büscher. Verlag Ralf Liebe, Köln 2008, ISBN 978-3-935221-96-2.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anil Kunnel, M.A. (Memento des Originals vom 6. Juni 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-muenster.de, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, abgerufen am 6. Juni 2014.
  2. Auch ohne Filmhochschule und großes Budget originelle Geschichten erzählen, UniKunstKultur, Magazin SOSE 2010, Kulturbüro der Universität Münster, S. 18, abgerufen am 16. September 2017 (PDF 3,9 MB).
  3. a b "Pixelschatten". Spielfilm von Anil Jacob Kunnel (Memento des Originals vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zdf.de, Das kleine Fernsehspiel, 24. Mai 2011, abgerufen am 7. Juni 2014.
  4. Markus Beckedahl: Pixelschatten, netzpolitik.org, 4. Mai 2011.
  5. Buchpräsentation: An Grenzen. Acht Reisen durch Israel und Palästina, Fachbereich Design, Fachhochschule Münster, 2007.