Anna Wierzbicka

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Anna Wierzbicka (* 10. März 1938 in Warschau) ist eine polnische Linguistin, die heute in Australien lehrt. Sie ist hauptsächlich bekannt geworden mit ihren Arbeiten über die Semantik natürlicher Sprachen. Dabei orientiert sie sich an Sprachphilosophen wie Leibniz (Begriffslehre) und Descartes. In der von ihr entwickelten Natural Semantic Metalanguage postuliert sie rund 60 Basisbegriffe oder Konzepte, die in allen Sprachen der Welt vorkommen sollen. Mit diesen Begriffen ließen sich dann alle weiteren Konzepte erklären. Für deren Ableitung hat sie kleine Skripte entwickelt, die den zu analysierenden Begriff schrittweise in die Basisbegriffe überführen. Sie und ihre Schüler haben für einige Sprachen gezeigt, dass das tatsächlich möglich ist.

Werke[Bearbeiten]

  • English: Meaning and Culture (2006)
  • What Did Jesus Mean? Explaining the Sermon on the Mount and the Parables in simple and universal human concepts (2001)
  • Emotions Across Languages and Cultures: Diversity and universals (1999)
  • Understanding Cultures Through Their Key Words: English, Russian, Polish, German, Japanese (1997)
  • Semantics: Primes and Universals (1996)
  • Semantics, Culture and Cognition: Universal human concepts in culture-specific configurations (1992)
  • Cross-cultural pragmatics: The semantics of human interaction (1991)
  • The Semantics of Grammar (1988)
  • English Speech Act Verbs: A semantic dictionary (1987)
  • Lexicography and Conceptual Analysis (1985)
  • The Case for Surface Case (1980)
  • Lingua Mentalis: The semantics of natural language (1980)
  • Semantic Primitives (1972)

Weblinks[Bearbeiten]