Antitoxin

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Diphtherie-Antitoxin historisch

Ein Antitoxin (von der altgriechischen Präposition αντί antí „gegen“ sowie dem lat. toxicum „(Pfeil-) Gift“)[1][2] ist ein Gegengift, das bereits im Körper vorhandene Gifte unschädlich macht. Meist wird es aus dem Serum von Genesenden oder von großen Labortieren, wie Pferd und Rind gewonnen. Chemisch gesehen handelt es sich um neutralisierende Antikörper aus der Produktion von B-Lymphozyten. Das Prinzip der Serumbehandlung hat sich bei Infektionskrankheiten mit starken Toxinbildnern wie Tetanus, Botulismus und Diphtherie sowie bei Intoxikation mit Schlangengift bewährt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky, München/Wien 1965.
  2.  Erich Pertsch: Langenscheidts Großes Schulwörterbuch Lateinisch-Deutsch. Langenscheidt, Berlin 1978, ISBN 3-468-07201-5.
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