Arbeitsschiff

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Ein Arbeitsschiff ist ein Schiffstyp, dessen Zweck primär der Verrichtung von Arbeiten auf dem Wasser oder vom Wasser aus ist. Sie dienen daher primär nicht dem Transport. Ausnahme sind Baggerschuten, in denen das ausgebaggerte Gut zur Verklappung transportiert wird. Baggerschuten können den Boden wegklappen, sodass das Baggergut verklappt werden (zu Boden sinken) kann.

Bei den Arbeitsschiffen kann es sich zum Beispiel um Schwimmkrane, Baggerschiffe, Feuerschiffe, Lotsenboote, Tender, Forschungsschiffe, Bohrschiffe, Kabelleger[1], Rohrleger oder Eisbrecher handeln. Sie sind in der Regel besonders gekennzeichnet (Lichter- und Flaggenführung), um die Schifffahrt zu informieren.

Das größte Arbeitsschiff der Welt ist die Pioneering Spirit, die mit einer Bruttoraumzahl von 403.342 vermessen wurde.

Tiefsee-/Hochsee-Arbeitsschiff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saipem 7000, ein Tiefsee-Arbeitsschiff vor der Küste von Norwegen

Ein besonderer Typ des Arbeitsschiffes sind die Tiefsee-Arbeitsschiffe (englisch Deepwater Construction Vessels, kurz DCV), die zur Errichtung oder Demontage von Offshorebauwerken oder dem Verlegen von Pipelines eingesetzt werden. Sie sind meist mit einem oder mehreren großen Kräne (zum Beispiel einer Hubfähigkeit im Tandemhub bis 14.200 Tonnen[2]), spezieller Ausrüstung, beispielsweise ein J-Lay- oder S-Lay-Turm zum Pipeline-Legen, und/oder Tauchrobotern, sogenannten Remotely Operated Vehicles (ROVs), ausgestattet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Service vessels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rausch, John Griesemer, 2003, ISBN 3-936384-86-X
  2. HMC-Webseite mit Angaben zu den Rekorden (engl., abgerufen am 9. April 2009)