Arguineguín
| Arguineguín Gemeinde Mogán | ||
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| Wappen | Karte der Kanarischen Inseln | |
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| Basisdaten | ||
| Land: | ||
| Autonome Gemeinschaft: | ||
| Provinz: | Las Palmas | |
| Insel: | Gran Canaria | |
| Koordinaten: | 27° 46′ N, 15° 41′ W | |
| Einwohner: | 2.716 (2011) INE | |
| Postleitzahl(en): | 35120 | |
| Ortskennzahl: | 35012000300 | |
Arguineguín ist ein Ort mit etwa 2.300 Einwohnern (Stand 2021)[1] in der Gemeinde Mogán auf Gran Canaria.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Arguineguín liegt an der Autobahn GC-1 im Süden der Insel zwischen den Orten Maspalomas und Puerto Rico.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Arguineguín gehört zu einer kleinen Gruppe vorspanischer Orte, die in der spätmittelalterlichen Chronik Le Canarien genannt werden. Er zählt damit zu den frühesten schriftlich überlieferten Toponymen Gran Canarias.
Die Forschung geht davon aus, dass die ursprüngliche Lautform von den europäischen Chronisten lediglich nach Gehör wiedergegeben wurde. Dadurch kam es zu sechs unterschiedlichen Schreibweisen, die den tatsächlichen Lautwert nur unzureichend abbilden und eine sichere Rückführung auf einen bestimmten Wortstamm nicht mehr zulassen.[2]
Zahlreiche archäologische Überreste, die sich vor allem in Küstennähe sowie weiter im Inneren der nahe gelegenen Schlucht (Barranco de Arguineguín) an den Hängen und auf den Höhenzügen erhalten haben, zeugen davon, dass das Gebiet vor der Ankunft der Europäer ein wichtiger Siedlungsraum der einheimischen Bevölkerung war.[3]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwar hat Arguineguín auch einen Strand und einen Yachthafen, allerdings ist der Tourismus hier noch nicht so ausgeprägt wie in den genannten Nachbarorten. Der Großteil der Touristen stammt aus den skandinavischen Ländern.
Prägend für Arguineguín ist eine weithin sichtbare Zementfabrik, die an der Küste errichtet wurde.
Der Alltag spielt sich meistens im Hafen ab, von dort fahren Schiffe nach Puerto de Mogán und Puerto Rico. Hier liegen auch die Docks und in den angrenzenden Hallen werden die gefangenen Fische verarbeitet.
Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Juan Carlos Valerón, spanischer Fußballspieler
- David Silva, spanischer Fußballspieler
- Aythami Artiles, spanischer Fußballspieler
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Instituto Nacional de Estadística. (Spanish Statistical Institute). Abgerufen am 31. Juli 2022.
- ↑ Maximiano Trapero: La toponimia de Canarias en Le Canarien: Problemática de una toponomástica inaugural. In: Le Canarien: Retrato de dos mundos. Band 2. Instituto de Estudios Canarios, 2006, ISBN 84-88366-59-0, S. 273–329 (spanisch, ulpgc.es [abgerufen am 27. Januar 2026]).
- ↑ Arguineguín / Arguiniguín / Ganeguín. In: guanchismos.ulpgc.es. Abgerufen am 28. Januar 2026 (spanisch).

